07.05.2021

07.05.2021

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Wir lassen uns ja bekanntlich nicht leicht “unterkriegen”, aber heute fällt es mir doch etwas schwer, schöne Formulierungen zu finden, denn der Seele der Kirches-Bande geht es nicht gut. Schon 2 mal hatten wir die Veröffentlichung des neuen Blog-Beitrags verschoben, weil es recht unklar war, was im Bereich der Kunst in naher Zukunft möglich sein wird.  Und so können wir auch heute noch keine konkreten Perspektiven eröffnen.

Aber wir haben die letzten Wochen genutzt, neue engagierte Mitwirkende zu finden, zumal “unsere” Marie ihren Wirkungskreis dauerhaft nach München verlagert hatte.  Hier sehen wir nun  Lys  bereits dabei, neue Ausstellungsplätze für Skulpturen im Garten in Brombach zu erarbeiten

Und hier bereitet  Luise einen möglichen Aufstellungsort für die Skulptur vor, die sie kurz danach aus dem Brennofen schleppt. Letztendlich haben wir dann aber die neue noch namenlose Skulptur erst mal mit nach Ehrenfeld genommen, damit wir sie erst mal in unserer Nähe haben, was die Namensfindung fördern kann.

 

Immer wieder freuen wir uns, wenn treue Fans uns aktuelle Fotos einer Skulptur zuschicken. Hier dokumentieren Jutta und Norbert wunderschön die wechselnden Stimmungen in ihrem Garten im diesjährigen April.

 

Wir hoffen, dass der Mai uns jede Menge Wärme bringt, wovon wir ja voraussichtlich an diesem Sonntag einen guten Vorgeschmack bekommen werden.

bleibt nur noch, euch allen eine den Umständen entsprechend  gute Zeit und vor allem gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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02.04.21

02.04.2021

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Hier zeigen wir nun nach Abschluss unserer Keller-Sanierung eine Ecke unseres “guten Kellers”, der zukünftig auch in Ausstellungsprojekte einbezogen werden wird. Unser “weniger guter Keller” ist der, welcher mit Heizbrennern, Waschmaschine, Regalen, Werkzeugen usw. usw. vollgepackt ist, und der beim Restaurieren dummerweise deutlich mehr Arbeit gemacht hat als der freigeräumte “gute Keller”. Unten auf dem Foto sieht man übrigens das immer noch intakte eiserne Hauptabflussrohr von 1885 mitsamt dem Revisionszugang mit tiefem unsichtbar darunter liegendem Syphon, an dem man eine vielleicht allerletzte Chance hätte, den versehentlich bei der Morgen-Toilette abgerutschten Goldring noch aufzufangen, bevor er Sekunden später ins Reich der Kanal-Ratten unter der Rothehausstraße auf ewig entschwindet.

 

April! April?

Vielleicht erinnert ihr euch, dass wir vor einigen Wochen gezögert hatten, ab dem 8.März bereits wieder zu öffnen, sondern lieber abwarten wollten, ob sich die Inzidenz-Werte stabilisieren. Wir hofften auf Weiterführung unserer laufenden  Ausstellung der “Porträts”  von Anisa Biancorosso ab dem 1. April und haben daher im März unseren Hauptraum erst mal weiter überwiegend als mein Atelier genutzt.

Da die Inzidenz-Werte nun  seit Wochen statt zu fallen immer weiter gestiegen sind, nehmen wir an, dass kaum ein Besucher uns zur Zeit unbeschwert besuchen möchte. Da wir aber aufgrund unseres perfekten Anmeldesystems durchaus Besucher einlassen dürfen, fahren wir ab sofort einen  Kompromiss:  Wer uns und die aktuelle Ausstellung in der derzeitigen Ateliersituation gerne besuchen möchte, kann dafür jeweils für einen Sonntag einen Termin reservieren. Dienstag und Donnerstag bleiben wir geschlossen.  Diese Möglichkeiten haben wir entsprechernd in unserem online-Anmeldesystem (zu finden unter “aktuell”) freigeschaltet. Offiziell werden wir die noch ausstehenden restlichen 3 Wochen der Ausstellung der Porträts von Anisa Biancorosso erst weiterführen, wenn die Corona-Situation sich etwas entspannt hat.

 

Somit möchte ich heute auch wieder ein wenig über die  Atelierarbeit der letzten Wochen  berichten. Obgleich ich Christo sehr schätze, eifere ich ihm übrigens hier nicht wirklich nach. Das sorgfältige Verpacken meiner Skulpturen ist in allen Arbeitspausen unerlässlich, um zu schnelles Trocknen zu verhindern.

Einige von euch werden sich vielleicht erinnern, dass ich bei meinen Skulpturen der letzten Monate wieder zu früheren Phasen sehr kompakter Haltungen “zurück”gekehrt bin und versucht habe, Kompaktheit mit “Sprießen” zu verbinden. Was hier nun wie ein Schwenk ins Gegenteil rüberkommt, liegt an meinem super kreativen Modell Elsa.  Denn als Elsa mir vor einiger Zeit plötzlich in Eigeninitiative und ohne Vorwarnung mal so zwischendurch diese Haltung vor Augen führte   ….   da schmolz ich dahin und konnte gar nicht anders als auch diese Figur innerhalb meines dank Corona riesigen Arbeits-Schubs zu versuchen.

Inzwischen bin ich richtig glücklich mit dieser Skulptur, bei der auf einer unten festen stabilen Basis, dann nach oben hin alles voller Dynamik wächst, durch die Brüste, den linken Arm, die Blickrichtung, bis hin in die sich öffnende linke Hand. Da die Haltung ja auch ein bisschen von einer Bogen-Schützin hat, könnte der wegschnellende Pfeil die imaginäre Superlative des Sprießens sein.   Natürlich konnte ich es auch bei dieser Skulptur wieder nicht lassen, im Gegensatz zu Elsas schlanken Formen, bei meiner Skulptur alles handfest-kraftvoll-voluminös zu gestalten.

Vereinzeltes, aber immer wiederkehrendes Grübeln verursacht nun nur noch der in einigen Wochen anstehende Brand. Ihr sehr ja, dass ich den linken Arm 2-fach gestützt habe, weil er natürlich am Anfang sonst nicht gehalten  hätte. Jetzt könnte ich die Stützen entfernen ….. aber beim Brand würde der Arm sinken …… zumindest wenn ich möglichst hoch erhitze und damit leicht “erweiche”, damit die Skulptur später dicht und damit frostsicher sein wird.  Lasse ich die Stützen beim Brand im Spiel, so habe ich danach riesige Probleme, sie wieder zu entfernen, da sie wie eingekeilt und wie verklebt sein werden …   Ich mach jetzt mal Schluß, damit ich noch bisschen mehr Zeit fürs Grübeln über “Lösungs”wege habe …

bleibt nur noch, euch allen eine den Umständen entsprechend  gute Zeit und vor allem gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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05.03.2021

05.03.2021

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Wer regelmäßig in unseren Blog schaut, der weiß ja bereits, dass wir vor Weihnachten angesichts der Corona-bedingten vorläufigen Schließung unseres Kunstraums endlich die Restaurierung unseres denkmalgeschützten Kellers in Angriff genommen haben.  Ein bisschen stolz möchten wir hier ein Beispiel unserer gestalterischen Arbeiten vorstellen:

Lange “vor unserer Zeit” war ein geradezu brutaler Durchbruch durch die 66 cm dicke Kellerwand gestemmt worden, hin zu einem düsteren “Verließ”, welches bis unter den Hof reicht, und dessen ursprüngliche Funktion mir nach wie vor ein Rätsel ist. War es vielleicht ein unterirdischer Teil der Wäscherei, die von der Erbauung des Hauses bis hin zum Jahre1898 die Parterre unseres Hauses nutzte? Jedenfalls nervten uns auch die Rohre, die ebenfalls “vor unserer Zeit” dort verlegt worden waren, ganz fürchterlich.

 

Hier nun Winni bei der Arbeit, die sich durchaus etwa 2 Wochen hinzog. Man bedenke allein die aufwändige Herstellung der Schalung:  Das Sperrholzbrett unmittelbar unter dem Steinbogen wurde zunächst noch auf dem Boden liegend durch wiederholtes Nässen unter Belastung von ca 20 Ziegelsteinen gebogen. Nach der Trocknung hatte es dann beständig die gewünschte Bogenform.

Und unten schließlich der fertige Bogen, bestehend ausschließlich aus Originalziegeln aus der Entstehungszeit unseres Hauses, zusammengefügt ausschließlich mit Kalk-Mörtel. Bitte unbedingt nochmal mit dem ersten Foto oben vergleichen. Danke!

 

Natürlich mussten wir auch an einigen Stellen den Erfordernissen der heutigen Zeit Tribut zollen. Hier schafft Anna inmitten einer präzise vorbereiteten Schalung aus Leisten einen waagerechten Untergrund für Waschmaschine und Trockner, damit die Geräte nicht mehr wie bisher ständig versuchen, die Schräge hinabzuwandern, hin zum tiefer liegenden Gulli. Auch das natürlich nur mittels des vom Denkmalschutz geforderten Kalk-Mörtels, an dessen Verarbeitung wir uns aber inzwischen voll gewöhnt haben.

 

Parallel zu den Keller-Arbeiten ging natürlich auch mein  Modellieren neuer Skulpturen  unentwegt weiter. Hier mal ein Selfie, das ich während meiner Arbeit gemacht habe. Ich gucke so angestrengt skeptisch, weil ich das immer noch ganz schön schwierig finde, alles gut drauf zu kriegen und dann auch noch wackelfrei auszulösen, und das alles mit Links! Beim Modellieren bin ich eigentlich viel entspannter.

Ich merke, dass meine  “Sprießenden”  inzwischen wieder kompakter werden und sich geliebten Skulpturen früherer Zeiten, wie z.B. dem “Energiebündel”,  wieder annähern. Und irgendwie passt das doch in unsere Corona-geprägte Zeit …

Hier nun der inzwischen ausgehöhlte und weitgehend fertige Zustand. Inzwischen ist sie wohlbehalten in Brombach angekommen, wo sie trocknet und schließlich gebrannt werden wird.

 

Im Spätherbst hatte ich mich auch mal wieder aufgerafft,   einige Bronzen  gießen zu lassen. Inzwischen sind sie fertig, und ich möchte als Beispiel kurz auf die Skulptur “Bam” (auch “Pilz” genannt) eingehen. Der erste Guß war 2018 verkauft worden und jetzt endlich  ist der 2. Guß fertig. Hier seht ihr, dass ich unter den Füßen einen Gewindestab eingelassen habe, der der Figur Standsicherheit auf ihrem “Fels” sichert.

 

April, April !!!

Nein, dies ist kein verfrühter Aprilscherz. 

Wer die Beschlüsse der Politik in den letzten Tagen verfolgt hat weiß vielleicht schon, dass wir unseren  Kunstraum Ba Cologne  theoretisch ab kommenden Montag, dem 08.03.  wieder öffnen könnten, da wir ein perfektes Voranmeldesystem bereits seit Dezember installiert haben.

Wir haben uns aber gestern nach eingehender Diskussion entschieden, noch nicht zu öffnen sondern noch 3 Wochen abzuwarten. Unsere wichtigste Überlegung war, dass wir nicht bei weiter steigendem und damit vielleicht wieder über 100 geratendem Inzidenzwert  nach einiger Zeit schon wieder schließen müssten. Da warten wir doch lieber bis nach dem nächsten Merkel-Treffen auf ein richtiges Durchstarten hoffentlich  Anfang April.  Anfang April !!!

Natürlich darf auch schon jetzt jemand der möchte in den Öffnungszeiten nach Absprache per Telefon oder Email bei uns reinschauen. Aber die offizielle Voranmeldung durch Eintrag aller Kontaktdaten in unser System, werden wir erst in einigen Wochge wieder freischalten, falls das nicht bis dahin   –  hoffentlich!  –  sogar überflüssig geworden ist

bleibt nur noch, euch allen eine den Umständen entsprechend  gute Zeit und vor allem gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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12.02.2021

12.02.2021

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

In unserem letzten Blog-Beitrag hatte ich ja bereits ein erstes Foto meiner  damals noch sehr grob gearbeiteten  – und wie immer noch namenlosen –  neuesten Skulptur gepostet. 

Hier nun Fotos vom manchmal schwierigen Aushöhlen.  Hier seht ihr, dass ich das unterste “Fenster” am Po schleunigst provisorisch wieder eingesetzt habe, weil die Figur plötzlich so instabil wurde, dass sie anfing, nach hinten zu sinken. Erst nach 2 Tagen, als sich alles wieder etwas “gesetzt” hatte, konnte ich dann wieder öffnen, um den Po zuende auszuhöhlen.

 

Hier nun ein Zustand nach Schließen aller Fenster und  Überarbeitung der gesamten Oberfläche. Nach Ausarbeitung fast aller Details bin ich jetzt schon weitgehend zufrieden, tüftele aber immer noch daran, ob ich zu meinem “Energiebündel” die Hände lieber so grob und kraftvoll lasse, oder vor allem die obere Hand  letztendlich doch etwas zarter sprießend gestalte.

 

Parallel zur Arbeit im Atelier geht natürlich auch die Restaurierung unseres denkmalgeschützten Kellers fleißig weiter.  Ab nächster Woche starten wir dort nochmal so richtig durch, weil meine Assistentin Anna dann Semesterferien hat.

Was unser Ba Cologne und die laufende Ausstellung angeht, so wird meine Vorweihnachtsprognose, wir könnten vermutlich erst Ende Februar wieder öffnen, jetzt bekanntlich von der Politik noch getoppt. Schaun wir mal, ob wir als “Einzelhandel” vielleicht zum 7. März wieder öffnen können.

bleibt nur noch, euch allen eine den Umständen entsprechend  gute Zeit und vor allem gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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22.01.2021

22.01.2021

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Mitte Dezember mussten ja schließlich auch wir uns damit abfinden, dass unser Kunstrraum erst mal geschlossen war und unsere Ausstellung der Porträts von Anisa Biancorosso somit unterbrochen war. “Bis zum 10. Januar”  hieß es damals. Also suchten wir nach neuen Aufgaben.

Nein! wir haben uns nicht einer neuen Strömung konstruktivistischer Kunst verschrieben. Wir haben uns in unser Kellergewölbe begeben und die Sanierung unseres denkmalgeschützten Kellerbodens voran getrieben; sogar “zwischen den Tagen”, denn man konnte ja eh sonst nichts unternehmen

Inzwischen ist der Boden fertig; aber es gibt noch eine Reihe kleinerer Baustellen wie Fensterschächte und die liebevolle “Rettung” eines vor unserer Zeit sehr brutal geschaffenen Durchbruchs zu einem kleinen Raum unter dem Hof.

 

Da ich schon vor Weihnachten davon ausging, dass der Lockdown noch mindestens bis Ende Januar dauern würde, bauten wir umgehend im Hauptraum wieder mein Atelier auf und ich stürzte  mich endlich wieder intensiv in die Atelier-Arbeit. Als erstes entstand die Variante des Themas “Sprießen” , die im Hintergrund zu sehen ist, und danach die Variante im Vordergrund, die erstmals beide Beine in den Himmel reckt, und die ich auf dem Foto gerade aushöhle.

 

Inzwischen ist auch die im vorigen Jahr entstandene größere Sprießende  ohne Schäden gebrannt. Über diese Skulptur hatte ich ja bereits während der Entstehung einiges gepostet. Hier jetzt die endgültige seidig schimmernde Oberfläche, die ausschließlich durch den einfühlsamen Brand zustande gekommen ist. Jetzt geht es nur noch um die Findung eines passenden Titels;  denn bislang gibt es nur den Arbeitstitel “Elsa 3”, unter Verwendung des Namens meines Modells Elsa, der ich unschätzbare Impulse für meine Skulpturen des vorigen Jahres verdanke.

 

In dieser Woche nun geht es erstmals um eine “Sprießende”, bei der sich auch der “Sproß”  auf mein geliebtes Thema der Geschlossenheit besinnt. Endlich arbeite ich mal wieder an einer sich einerseits mehr öffnenden Haltung, die aber gleichzeitig in sich geschlossen, in sich ruhend wirkt. Und wieder war es im Grunde Elsa, die nach gemeinsamer Suche diese Haltung gefunden hat. Aber natürlich habe ich letztendlich einiges gegenüber meinem Modell verändert; vor alles ist meine Skulptur kompakter und voluminöser; ich könnte auch einfach sagen: dicker.

Nun meckert bitte nicht über Unvollkommenheiten. Ich bin ja froh, dass der obere Arm überhaupt erst mal hält. Genaueres kann ich erst in ein paar Tagen machen, wenn er sich innerlich gefestigt hat. Auch der zu deftige Hals kann erst reduziert werden, wenn der Kopf besser hält. Obwohl: gerade merke ich, dass der Hals von vorne fast ok aussieht; aber von hinten  zeige ich erst mal besser kein Foto. Im nächsten Blog werde ich das nachholen.

 

 

bleibt nur noch, euch allen eine den Umständen entsprechend  gute Zeit und vor allem gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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18.12.2020

18.12.2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

vor 2 Tagen mussten ja bekanntlich viele weitere Bereiche des öffentlichgen Lebens schließen, so auch unser Kunstraum Ba Cologne. Wir tragen es mit Fassung, wie übrigens auch unsere junge Künstlerin  Anisa Biancorosso,  die unsere intensiven Bemühungen, die Ausstellung doch noch zu ermöglichen, durchaus zu schätzen wußte.  Und trotz Corona-Pandemie und  Voranmeldungs-Problematik haben letztlich doch noch eine Reihe von Besuchern die Ausstellung gesehen und gewürdigt. Erfreulich ist auch, dass viele kunstinteressierte junge Menschen gekommen sind, die sich allesamt vorbildlich an alle Hygiene-Regeln gehalten haben.  

 

Oben Anisa Biancorosso vor ihren Arbeiten. Unten ein Beispiel für die Intensität, mit der junge Menschen sich in die Arbeiten vertieft haben.

 

 

Jetzt haben wir ja genau die Hälfte der ursprünglich geplanten Ausstellungszeit um, und wir werden die fehlenden 3 Wochen noch weiterführen, sobald wir wieder öffnen dürfen.  Und über die eigentliche  Ausstellungszeit  hinaus werden wir auch eine Reihe von Arbeiten  –  zumindest die bis dahin noch nicht verkauften  –  noch irgendwo in unseren Räumen sichtbar haben, für diejenigen unserer potentiellen Besucher, die  die Zahl ihrer Kontakte erst später wieder erhöhen möchten.

 

 

Die momentane Situation legte natürlich  nahe, dass ich mich umgehend wieder mehr in die Arbeit an eigenen Skulpturen stürze. Also haben wir bereits vor 2 Tagen wieder meine Atelier-Situation im Hauptraum teilweise wiederhergestellt.  Und schon arbeite ich an einer neuen Sprießenden, die aber noch so unbestimmt ist, dass ich noch kein Foto vom derzeitigen Zustand hier posten möchte.  Da kam es mehr als passend, dass Brigitte mir gestern das wunderschön stimmungsvolle Foto meiner Sprießenden  schickte, die Brigitte im Sommer erworben hatte, und die Josef vor wenigen Tagen nun dauerhaft auf dem Geländer des einladenden Balkons befestigt hat.

 

 

Auch die Skulptur “gebannt” scheint sich bei Hannelore und Achim sichtlich wohl zu fühlen. Und ich kann nicht verhehlen, dass solche Präsentationen natürlich auch das Künstlerherz höher schlagen lassen.  Und da bietet es sich geradezu an, euch allen von Herzen

eine besinnliche und kontaktarme Weihnachtszeit  zu wünschen

 und erstmals  einen ganz stillen Übergang ins Neue Jahr 2021

 

 

bleibt nur noch, euch allen eine gute Zeit und vor allem gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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04.12.2020

04.12.2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Seit unserer offiziellen Öffnung vor 5 Tagen  durften wir uns nun endlich wieder über die ersten Besucher in unseren normalen Öffnungszeiten freuen. Toll, dass diese die Mühe nicht gescheut hatten, sich vorher online bei uns anzumelden. Aber es ist offiziell ja auch erlaubt, spontan und ohne Voranmeldung vorbei zu kommen; und in der Regel ist das Besuchskontingent in normalen Öffnungszeiten nicht ausgeschöpft, so dass es voraussichtlich keine Wartezeiten geben wird, außer an besonderen Terminen, an denen die Künstlerin der aktuellen Ausstellung anwesend sein wird.

 

 

Heute möchten wir euch allen nochmal die 

wunderschöne Ausstellung der Porträts von Anisa Biancorosso 

ans Herz legen. Besonders hinweisen möchten wir dabei heute auf die poppig anmutenden, auf dicker Pappe sehr feinfühlig gearbeiteten Miniatur-Porträts, die wir heute hier im Blog erstmals vorstellen.

 

 

Anisa Biancorosso  wird an 3 Terminen persönlich anwesend sein:

am kommenden Sonntag, dem 6.12. , am Dienstag dem 8.12. und am Sonntag dem 13.12.2020

jeweils in unseren Öffnungszeiten  14-18 Uhr.

Wer Interesse hat, die junge Künstlerin kennenzulernen und mit ihr über ihre Arbeiten zu reden, der melde sich am besten online auf unserer Website unter  aktuell/ online-Besucheranmeldung  umgehend an, denn die begrenzten Besucherkontingente werden sich wegen der Anwesenheit der Künstlerin schnell füllen.

 

 

Vielleicht sehen wir uns ja an einem der kommenden 2 Sonntage oder an dem Dienstag dazwischen.  Unser Team und die Künstlerin freuen sich auf euch!

bleibt nur noch, allen eine schöne Adventszeit und gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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24.11.2020

24.11.2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

vielleicht wundert sich die eine oder der andere, dass unser Blog-Beitrag nicht wie üblich am vergangenen Freitag erschienen ist; aber da war leider unsere Lage noch total verworren. Wie gut, dass wir noch die neueste Antwort des Gesundheitsamtes Köln abgewartet haben, denn ….

 

   Was für eine überraschende Wende!!!

Nun können wir also doch öffnen!

Und das mit einem weit über das offiziell Geforderte hinausgehenden Corona-Hygiene-Konzept !

 

Zunächst einmal hatten wir voller Pflichtbewußtsein und Gehorsam zu Beginn des Monats aus den Formulierungen der jüngsten NRW-Coronaschutz-Verordnung  (in §8 Kultur)  entnommen: ” Der Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, …  ist bis zum 30.November 2020 unzulässig.”

Mitte des Monats wunderten wir uns dann, dass plötzlich in den lokalen Medien von einzelnen Kölner Galerien berichtet wurde, die zum Besuch einladen. Unsere daraufhin durchgeführten intensiven Recherchen auf allen erdenklichen Ebenen, inbesondere beim Ordnungsamt und beim Gesundheitsamt der Stadt Köln, ergaben nun letztendlich, dass Galerien tatsächlich zu Verkaufszwecken öffnen und verkaufen dürfen, so auch wir, die wir das in festen Öffnungszeiten seit 20 Jahren erfolgreich tun, was sich durch kontinuierliche Umsatzsteuerzahlungen leicht nachweisen läßt.

Voller Stolz hatten wir zwischenzeitlich unser akribisch erarbeitetes höchsten Ansprüchen genügendes Hygiene-Konzept ans Gesundheitsamt übermittelt, um daraufhin zu erfahren, dass wir ein solches Konzept als Verkaufsraum gar nicht bräuchten. Sei’s drum!  Jetzt haben wir ein Hygiene-Konzept, das seinesgleichen sucht; und wir hoffen, dass jede*r potentielle Besucher*in das zu schätzten weiß. Für diejenigen, die sich unser Konzept gerne vorweg schon mal anschauen möchten, hier der Link: Unser aktuelles Hygienekonzept

Um es nochmal zu betonen :  In unserem Team befinden sich ausschließlich Menschen, die die Corona-Pandemie äußerst ernst nehmen, um niemanden zu gefährden. Insofern verstehen wir auch jeden, der in diesen schwierigen Zeiten nur für das unbedingt Nötige aus dem Haus geht und jeden aufschiebbaren Kontakt vermeidet. Auch wenn uns daher jemand erst wieder im nächsten Sommer besucht, akzeptieren wir das und freuen uns schon jetzt auf den Besuch.

Wenn aber jemand jemand merkt, dass er sich in der Adventszeit gerne in sicherer Weise nach Weihnachtsgeschenken umsehen möchte, dem können wir unseren Kunstraum mit der einmaligen Besuchs-Voranmeldung wärmstens empfehlen.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang noch, dass die Werke der jungen förderungswürdigen Künstlerin Anisa Biancorosso nur zwischen 45 und 85 Euro kosten. Und auch andere der von uns vertretenen Künstler sind in diesen schwierigen Corona-Zeiten gerne bereit, ansehnliche Rabatte zu gewähren. Lasst euch im Advent von uns überraschen!

 

Ab Sonntag 29.11.2020 öffnen wir  Sonntag, Dienstag u. Donnerstag  jeweils 14-18 Uhr

aber bitte beachten:   Zutritt nur mit Besuchs-Voranmeldung. 

Link: Online-Besucheranmeldung

 

 

 

bleibt nur noch, allen eine schöne Adventszeit und gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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06.11.2020

06.11.2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

ursprünglich wollten wir bereits vor zwei Wochen einladen zu unserer nächsten Ausstellung im Kunstraum Ba Cologne, die von Mitte November bis vor Weihnachten  zu sehen sein sollte:

 

Anisa Biancorosso  ,  Porträts

 

 

Anisa Biancorosso

Diesmal präsentieren wir im Kunstraum Ba Cologne, im Atelier Kirches-Ban.de   die erste Einzelausstellung der ganz jungen 2001 in Jerusalem geborenen und jetzt in Heidelberg lebenden angehenden Künstlerin Anisa Biancorosso.   Anisa gestaltet überwiegend kleinformatige Porträts, die durch Tiefe und Hintergründigkeit überzeugen.  Anisa mischt dabei in der Regel Holzstifte,  Acrylfarbe und  Fineliner. 

 „Oft sind es meine Freunde, die wie in einer Momentaufnahme festgehalten werden. Die Personen sind oft allein dargestellt und ich versuche, ihre tiefe und vielleicht auch dunkle Seite hervorzubringen. Je nach meinem eigenen Gemütszustand während des Malprozesses ändert sich die Emotion des Bildes, wobei diese dann auch durch den Betrachter individuell wahrgenommen werden soll.“

So gehen diese Porträts weit über die Darstellung des Individuums hinaus  und werden zu einem Spiegel  der jungen Generation.

 

 

 

Schon seit vielen Wochen ahnten wir, dass es erstmals  keine übliche Vernissage am Freitagabend geben könnte,  sondern eher eine behutsam geregelte  Eröffnung über 2 Nachmittage  Samstag 14. Nov. 2020  und  Sonntag 15. Nov. 2020  jeweils  14-18:00, was in unserem bereits seit 2 Wochen öffentlich ausliegendem Flyer verkündet wird.

Doch dann überschlugen sich Mitte bis Ende voriger Woche bekanntlich die Ereignisse. Nach aktuellem Stand der neuesten Corona-Verordnung NRW dürfen wir nun bekanntlich erst ab dem 1. Dezember öffnen, was wir dann punktgenau wahrnehmen werden, indem wir in unserer normalen Dienstag-Öffnungszeit am 1.12. 20 die Ausstellung “Porträts” eröffnen.

Inzwischen haben wir ein Hygiene-Konzept entwickelt, welches höchsten Ansprüchen gerecht wird. Und für die Besuchsanmeldung haben wir jetzt einen Kalender auf unserer Website, in dem man sich Corona-gerecht eintragen kann unter Angabe der für einen Besuch geforderten Kontakt-Daten. Wir hoffen von Herzen, dass dieses System nicht abschreckt, sondern jeden von der Gewissenhaftigkeit unserer Schutz-Anstrengungen überzeugt.

Wir bitten alle Besucher, sich hier auf unserer Website  ab sofort unter „aktuell – online Besucheranmeldung“ für ein Besuchskontingent anzumelden.  Da wir nur sehr wenige Gäste gleichzeitig zulassen dürfen ( max. 9 Personen), gibt es 2-stündige Kontingente jeweils dienstags, donnerstags und sonntags 14-16:00 und 16-18:00.

Bitte nicht wundern, dass sich jeweils nur eine Person für z.B. 14.00 anmelden kann, die nächste dann für 14:01, die nächste für 14:02  usw.

 

 

Vorige Woche haben wir uns entschieden, an unserem ursprünglich geplanten Ablauf der Vorbereitungen für die Ausstellung nichts zu ändern. So haben wir in den vergangenen Tagen gemeinsam mit der Künstlerin aus Heidelberg die genaue Konzeption der Ausstellung entwickelt, die Exponate ausgewählt und bereits fleißig an der Rahmung und Hängung der Werke gearbeitet.

 

Wir hoffen von Herzen, viele von Euch ab dem 1. Dezember in kleiner Runde in den 3 Wochen bis Weihnachten bei uns begrüßen zu dürfen.

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende und gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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02.10.2020

02.10.2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

heute laden wir an dieser Stelle zunächst dazu ein, einen ganz kurzen Film anzuschauen, in welchem eine aufwändige Obstallation von Kirches-Ban.de zum zentralen Thema “Frauen-Power” sehr treffend dokumentiert wurde durch Erft-TV.

 

 

Frauen-Power durchzieht natürlich auch weiterhin das gesamte Tun von Kirches-Ban.de, wobei in letzter Zeit der Schwerpunkt mehr denn je auf der einzelnen Skulptur liegt. Vor allem das Thema “Sprießen” steht dabei weiterhin im Mittelpunkt der Atelierarbeit. Hier eine vor 2 Tagen begonnene Neue.

Die Atelierarbeit soll künftig nicht mehr durch Workshops und Ausstellungen Dritter unterbrochen werden.  Ausstellungen anderer Künstler sollen in Zukunft neben der Atelierarbeit stattfinden, zumal in Corona-Zeiten eh keine Vernissage mit vielen Gästen und Musikdarbietung mehr angemessen erscheint.

So werden wir also am 14. und 15.November jeweils von 14-18 Uhr in eine neue Ausstellung starten. Wir präsentieren die  allererste Einzelausstellung der ganz jungen Künstlerin  Anisa Biancorosso.  Anisa gestaltet kleinformatige grafische Arbeiten, meist Porträts, die sehr intensiv und hintergründig sind. Hier sind wir gerade bei der provisorischen Rahmung einer der Arbeiten, die sozusagen als Vorhut ab sofort bei uns im Eingangsbereich hängen wird.

 

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende und gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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