30.11.2018

30.11.2018

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

zunächst möchten wir noch einmal die Werbetrommel rühren für Euern Besuch unserer aktuellen Ausstellung des isländischen Foto-Künstlers  Mr. Arnarson.  Julitta hat schon  Weihnachtsplätzchen gebacken, die in allen Öffnungszeiten bereit liegen. Die Ausstellung läuft ja noch bis zum 23. Dezember.

Aufgrund zahlreicher Anfragen gibt es jetzt nun doch die Möglichkeit, Arbeiten aus der Anfangszeit des Schaffens von Mr. Arnarson, der noch in s/w gestalteten Moment Serie I,  zu bestellen. Grundsätzlich sind die bei uns ausgestellten Fotos, die Arnarson noch im Badezimmer seiner Eltern entwickelt und abgezogen hat, ja unverkäuflich. Aber aufgrund der Anfragen hat sich Mr. Arnarson entschieden, auf Bestellung digitale Nachdrucke in der Originalgröße und in beinahe identischer Rahmung anfertigen zu lassen, für je 120 €.

Als weitere ideale Weihnachtsgeschenke findet Ihr natürlich auch jede Menge Werke anderer internationaler Künstler, manche auch wieder vorweihnachtlich deutlich reduziert.

 

Als Schwerpunkt des heutigen Blogs möchten wir nun einen Film vorstellen, der vor genau 25 Jahren seinen Ursprung hat, und der jetzt in einer gestrafften Neufassung vorliegt. Aus unserer Zusammenarbeit mit dem damals schon vor der Wende am Prenzlauer Berg ansässigen Schriftsteller Rheinhard Wahren erwuchs damals eine umfangreiche und vielbeachtete Obstallation zum  Thema “Kreisläufe der Gewalt”,  die wir  1993 in der Gethsemanekirche Berlin  durchführten und die von der Deutschen Welle erfreulicherweise weltweit verbreitet wurde.

Bahide Arslan ist der Name der türkischen Frau, die 1992 in Mölln einem rechtsradikalen Brandanschlag zum Opfer fiel.

Baidoa ist diejenige Stadt im Bürgerkrieg in Somalia, in deren Umgebung  Anfang der 90er Jahre Hunderttausende von Toten zu beklagen waren. Und nach 25 Jahren führen dort jetzt immer noch die Kreisläufe der Gewalt zu unvorstellbaren Hunger-Katastrophen.

Kirches-Ban.de schuf 1993 in der kauernden lebensgroßen Bronze-Skulptur „Baidoa“ ein Symbol für die leidende, und dennoch fürsorglich bewahrende weibliche Kraft, die der Macht der  skrupellos mordenden meist männlichen Täter gegenübersteht.

1993 veränderte die Obstallation „Bahide Arslan Baidoa“ die Gethsemane-Kirche Berlin am Prenzlauer Berg, einem Symbol des Widerstandes in der DDR und einer Keimzelle für die gewaltfreie Revolution im Herbst ’89. Seither war die Skulptur Baidoa in ganz Europa in einer Vielzahl von Obstallationen unterwegs.

Die Obstallation in der Gethsemanekirche wurde damals von dem ostdeutschen Filmemacher Andreas Splett gedreht und geschnitten. Nach genau 25 Jahren haben wir nun eine komprimiertere Neufassung gewagt, die die Schwerpunkte noch gezielter herauszuarbeiten versucht.

 

 

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende  zu wünschen

und vielleicht sehn wir uns ja Sonntag auf ‘nen Kaffee und Julittas Vorweihnachts-Plätzchen

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

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18.11.2018

18.11.2018

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

sorry, heute kommt dieser neue Beitrag ausnahmsweise mal ein wenig verspätet, denn unsere Gesamtkunstwerks-Nacht beginnend am Freitagabend mit weit über 100 Gästen zog sich wie so oft bis deutlich in den Samstag hinein.  Doch jetzt sind wir wieder fit und schauen mit ein bisschen Stolz auf die vergangene Woche zurück.

Bereits am Dienstag war unser isländischer Künstler Mr. Arnarson, der zurzeit in Berlin lebt und arbeitet, angereist und lernte ein wenig das Leben in Köln kennen, aber vor allem stürzte er sich zusammen mit unserem Team in die vielfältigen Vorbereitungsarbeiten.  Hier rahmt er akribisch und voller Nostalgie-Gefühle 18 s/w-Fotos aus seiner allerersten Moment-Serie I (1994-2003), die bei uns jetzt in unseren “mittleren” Räumen hängen, als Hinweis auf die Anfangszeit seines Schaffens.

Damals gab es auch bisweilen Figürlichkeit in seinen Arbeiten. Doch auch schon damals reizte ihn vor allem die Abstraktion, und im Laufe der Jahre folgte Arnarson so immer mehr der hinter der sichtbaren Welt liegenden Welt der Formen und Ideen, ganz im Sinne des alten Philosophen Platon.

Er fotografiert zunächst einen eher unscheinbaren, von den meisten Menschen eher unbeachteten meist winzigen Teil unserer Realität; und dann abstrahiert er diesen durch einfache positiv-negativ-Verkehrung derart, dass die ursprüngliche Realität nicht mehr erkennbar ist, und der Betrachter gezwungen ist, in eine neue eigene Welt der Formen und Ideen einzutauchen….

Hier ein  kleiner Teil unserer Ausstellung, in der Mr. Arnarson  Arbeiten aus der Moment-Serie VII zeigt, die alle im Sommer 2018 entstanden sind.

Ein besonderes High-Light unserer Gesamtkunstwerks-Nacht war dann die Musik-Performance des Ferdinand Schwarz / Darius Heid Duo, wobei die beiden jungen Musiker in Projektionen von Werken der Moment-Serie VII improvisierten. Hier Fotos von einer begeisterten Besucherin: Gundel Kleemann.

 

Wir wollen und können hier an dieser Stelle natürlich bei weitem nicht alles dokumentieren was alles in unserer Gesamtkunstwerks.Nacht zu erleben war, wie z.B.  die tolle Bob-Dylan-Präsentation in der Friedenskirche, die stimmungsvolle Kunst-Prozession, bei der Ferdinand Schwarz mit seiner Tompete die Rothehausstraße vibrieren ließ, nicht zu vergessen die leckeren Häppchen, die Gespräche mit Gästen die aus Island angereist waren, die Kunst-Filme  und vieles mehr ….

Doch eines könnt Ihr natürlich noch einen Monat lang jeweils Di, Do und So in den Öffnungszeiten von 14-18 Uhr anschauen: die wundervolle Ausstellung der Foto-Arbeiten des Mr. Arnarson, der übrigens heute am Sonntag in den Öffnungszeiten noch anwesend sein wird.

 

bleibt nur noch, allen ein schönes Rest-Wochenende  zu wünschen

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

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02.11.2018

02.11.2018

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

heute möchten wir zu der vor 2 Tagen verschickten Einladung zu unserer “alle Sinne betörenden 19. Gesamtkunstwerks-Nacht”  detailliertere Info liefern.  In seit vielen Jahren bewährter Kooperation mit der Friedenskirche, vertreten durch den großartigen Pfarrer Siegfried Kuttner, beginnen wir diesmal mit unserem umfangreichen Programm bereits um 20.00 Uhr.

 

Freitag   16.11.2018    

20.00 in der Friedenskirche:    die CROSSROADS    präsentieren    Bob Dylan 

             Band:  Siegfried Kuttner, Karl-Heinz Nicolli, Willi Farnung         Sprecher: Karin Feuerstein-Praßer und Wolfgang Kayser       

 

21.00   Kunst-Prozession   zum Kunstraum Ba Cologne  mit  Ferdinand Schwarz,  Trompete

Der noch sehr junge, aber bereits mehrfach ausgezeichnete  Musiker geleitet uns von der Friedenskirche zum Ba Cologne, wobei er einen Bob Dylan Song  allmählich in seine eigene Musikwelt transformiert.

 

Was die Wenigsten wissen: Bob Dylan hat unglaublich viele Bilder gemalt und diese auch immer wieder aussgestellt. Natürlich können wir nicht mit Originalen aufwarten, aber zumindest anhand eines dicken Kataloges möchten wir auch auf diese Seite Bob Dylans hinweisen. Hier die Abbildung des Acryl-Gemäldes “Weinberg” aus der mehr als 50 Gemälde umfassenden “Brazil Series”.    Ferner werden auf einem Fernseher in einem unserer Räume ständig Dokumente zu Bob Dylan zu sehen und zu hören sein.

 

21.30  Ausstellungseröffnung:    Mr. Arnarson   (Island),  Fotografie    (Moment Serie VII,  2018)

der geniale Foto-Künstler Mr. Arnarson aus Island, der zur Zeit in Berlin lebt und arbeitet, fühlt sich sehr stark der Ideenlehre Platons verbunden. Er fotografiert zunächst einen eher unscheinbaren, von den meisten Menschen eher unbeachteten meist winzigen Teil unserer Realität; und dann abstrahiert er diesen durch einfache positiv-negativ-Verkehrung derart, dass die ursprüngliche Realität nicht mehr erkennbar ist, und der Betrachter gezwungen ist, in eine neue eigene Welt der Formen und Ideen einzutauchen….

 

       Bei der Eröffnung wird sich Ferdinand Schwarz mit seiner Trompete einem der Werke Mr. Arnarsons musikalisch annähern.

 

22.00   Musik-Performance:      Ferdinand Schwarz / Darius Heid Duo   Trompete, Piano           Projektionen:  Mr.Arnarson

Beruhend auf stetigem musikalischem Austausch und langer Freundschaft arbeiten Ferdinand Schwarz (*1997) und Darius Heid (*1999) bereits seit Ende 2015 im Duo.    Sie spielen Eigenkompositionen, in denen Improvisation und Entschleunigung entscheidende Rollen spielen. Gemeinsame Vorlieben aus Jazz, Minimal, Improvisierter, Neuer oder Elektronischer/Produzierter Musik sind dabei hörbare Einflüsse.

             Die beiden jungen Musiker werden bei uns in einer Beamer-Projektion von Mr. Arnarson improvisieren.

 

22.30  Kunst-Filme    bis nach Mitternacht:   Babylon Bardos Ba, BaBillom,  Bassa u.a.  von Kirches-Ban.de

Hier ein Film-Still aus dem jüngst im Sommer in der Auvergne in Billom entstandenen Kunst-Film BaBillom, an dem auch Mr. Arnarson beteiligt war.

 

Ich hoffe wir haben Euch überzeugt, dass Ihr unsere  19. Gesamtkunstwerks-Nacht unbedingt vormerken solltet      Unser gesamtes Team und alle beteiligten Künstler  freuen sich auf Euch!

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende  zu wünschen

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

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19.10.2018

19.10.2018

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

heute erscheind unser Blog-Beitrag mal am Samstag, weil wir gestern eine Veranstaltung hatten, die mal wieder bis weit nach Mitternacht reichte: die Uraufführung unseres Films  BaBillom,  über dessen Entstehung wir mehrfach berichteten. Erfreulicherweise konnten alle an diesem Film Beteiligten gestern anwesend sein.

Oliver Engels, hauptberuflich seit vielen Jahren als Fagottist im Sinfonieorchesteer Antwerpen tätig, führte mit Fagott-Improvisationen in den Abend ein, wobei er zwischen Bildern von Claudia Ebbing und Bildern von Tokwa Penaflorida Brücken schlug, die die Augen öffneten für Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Malweisen.

Die noch so junge, aber nichtsdestotrotz bereits so unglaublich beeindruckende Tänzerin Selina Koch steuerte gestern eine über Monate entwickelte Solo-Tanz-Performance bei, mit der sie das Publikum total begeisterte, was sich in nicht enden wollendfem Applaus niederschlug. Dabei wurden die ständig wechselnden Licht-Verhältnisse der Performance von Lea und Kathrin perfekt gemeistert.

Der Isländer Olafür Örn Arnarson, der in unserem Film als Akteur und Ton-Techniker mitwirkte, ließ gestern bereits erstmals sein Können als Foto-Künstler Mr. Arnarson aufblitzen. Als Vorhut für seine Ausstellung, die wir am 16.11.2018 im Ba eröffnen werden, hatte er schon mal eines seiner Werke mitgebracht. Und als ich ihn ermunterte, dieses gegen Ende des Abends einfach mal zu präsentieren, erntete es soviel  Zuspruch, dass eine junge Dame es sofort käuflich erwerben wollte, was wir aber zunächst einmal zurückstellten, da das Werk unsere bereits in Druck befindliche Einladung zieren wird und wir es daher keinesfalls den Verrnissage-Gästen des 16.11. vorenthalten können. Gerne haben wir aber bereits eine Reservierung vorgemerkt. Übrigens: alle der in der künftigen Ausstellung gezeigten Foto-Arbeiten der neuesten Serie Moments VII wird es nur in einer Auflage von 7 Exemplaren geben.

Die Berliner Film- und Foto-Künstlerin Eymelt Sehmer, die bei unserem Film für Kamera und Schnitt zuständig war, gleichzeitig auch noch in allen 3 Teilen als Akteurin mitwirkte, sorgte gestern schließlich für die Präsentation unseres Film mittels des endlich vor ein paar Tagen gekauften neuen Beamer. Da es in letzter Sekunde auch noch gelang, diesen zwar sehr lichtstarken, aber tonmäßig etwas schwächelnden Beamer an unsere alten sehr powervollen Boxen anzuschließen, stand einer sehr kraftvollen Uraufführung nichts mehr im Wege.

Wer gestern nicht dabei sein konnte, dem geben wir hier an dieser Stelle die Möglichkeit, dieses gestrige Ur-Erlebnis zumindest in kleinerer heimeliger Form nachzuholen. Wichtig ist ja eh nur was in euren Köpfen dabei passiert !!!

Hier also  BaBillom,  unser kleiner Film über die endlosen geradezu babylonischen Schwierigkeiten von Integration

 

 

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende  zu wünschen

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

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05.10.2018

05.10.2018

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Heute möchten wir euch für heute in 14 Tagen gerne ins Ba Cologne einladen.

 

Freitag, den 19.10.2018 um 21.00

Kunst-Film Uraufführung:   BaBillom    von   Kirches-Ban.de   

Ein Film zu babylonischen Schwierigkeiten von Integration

 

21.15 Ausstellungseröffnung:  neue Arbeiten von Claudia Ebbing und anderen Künstlern.   Fagott-Improvisationen von Oliver Engels

21.45  Kunst-Film  Uraufführung:   BaBillom  von  Kirches-Ban.de

22.15  Tanz-Performance:   Selina Koch

22.30  weitere Kunst-Filme, u.a.  Babylon Bardos Ba  und  Bassa von Kirches-Ban.de

Ausstellungsdauer:  19.10. bis  11.11.2018     Öffnungszeiten: Di,  Do u. So 14 – 18 Uhr      Die Filme sind auch in den Öffnungszeiten zu sehen  

 

hier im Folgenden ein kurzer Ausschnitt aus dem 1. Teil des Films BaBillom. Der erste Teil spielt 1518, der dritte und letzte Teil spielt 2518  Dazwischen unsere kleine kuriose Gegenwart von 2018

BaBillom  von  Kirches-Ban.de

Seit Jahren dreht Kirches-Ban.de neben den Ausstellungs-Projekten und Obstallationen immer wieder Kunst-Filme zu gesellschaftlich relevanten Themen. Im vorigen Jahr 2017 entstand in Antwerpen erstmals ein Film zum Thema Integration.

Im Juli 2018 drehte nun Kirches-Ban.de diesen weiteren Kunst-Film zu den Schwierigkeiten von Integration in wundervollen Kulissen in Billom in der Auvergne. Billom war im Mittelalter eine der bedeutendsten Universitätsstädte Frankreichs;  heute hat es nur noch 4500 Einwohner und verweigert sich konsequent dem Massentourismus, weshalb der mittelalterliche Stadtkern weitestgehend noch nicht von Geschäften und deren Reklametafeln verschandelt ist.

 

Hier eines der mittelalterlichen Stadttore von Billom, Drehort für den ersten Teil unseres Films, der 1518 spielt.   Die Gegenwart 2018 spielt dann vor einem kuriosen Tee-Laden, einem Ort der Kommunikation, die ja nicht immer reibungslos sondern bisweilen babylonisch verwirrt verläuft.  Den letzten – aber vielleicht wichtigsten – Teil des Films, der 2518 spielt, drehten wir tief unten im moddrigen mittelalterlichen Gewölbekeller unseres Dreh-Domizils, in das sich einige Menschen nach einem ungeheuren Ereignis zurückgezogen haben….. 

Mitwirkende: 

Oliver Engels (Schalmei, Aktion, Gesang), Eymelt Sehmer (Kamera, Schnitt, Aktion, Gesang), Olafur Örn Arnarson (Tontechnik, Aktion, Gesang), Mechtild Böhmer (Aktion, Organisation), Lea Henke (Aktion, Assistenz), Selina Koch (Tanz, Gesang)

 

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende  zu wünschen

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

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21.09.2018

21.09.2018

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

So sieht es zur Zeit und im nächsten Monat bei uns aus. Neue Bilder von Claudia Ebbing, Skulpturen und Filme von Kirches-Ban.de sowie Bilder von Tokwa Penaflorida, alles Arbeiten aus 2017 und 2018.

 

Hier verdeckt ein interessiert vertieftes Paar einen wichtigen Teil des Bildes von Claudia Ebbing. Wer herausfinden möchte, was das kleine Mädchen da an der Leine ausführt, der könnte das z.B. an einem der kommenden Sonntage tun. Ab dem 1.10. ist übrigens auch Julitta wieder vor Ort, die zur Zeit noch ihren dringend benötigten Urlaub auf Norderney genießt.

 

und noch etwas:     Bitte schon mal einen interessanten Termin vormerken:

Am Freitag dem 19.10.18  21 Uhr präsentieren wir im Ba Cologne die Uraufführung des Kunst-Films “BaBillom”, den wir im Juli dieses Jahres in Billom in der Auvergne gedreht haben. Alle an dem Film Beteiligten werden anwesend sein.

 

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende  zu wünschen

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

                                                                     ________next one_________


07.09.18

07.09.2018

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

ich gebe es lieber sofort zu, bevor ihr es eh alle  merkt: ich bin heute ein bisschen grantig und kurz angebunden.  ich bin den september über zur abwechslung mal linkshänder, trage meinen rechten arm napoleonartig, aber leider fest gebunden, vor dem oberkörper, und merke nun ständig, wofür man jeweils 2 hände braucht. fängt schon beim tippen von großbuchstaben an. darf den arm nicht bewegen, damit die sehne in der schulter, die fürs arm heben gut ist, die abgerissen war und hinten am knochen neu angedübelt wurde, nun in ruhe wieder anwachsen kann.  somit ruht leider zur zeit auch die weiterarbeit an neuen skulpturen.

aber selbstverständlich nehmen wir voller schwung an den tagen der “offenen ateliers köln 2018” teil, dank unseres tollen teams und dank unserer tollen künstler. claudia ebbing nimmt am kommenden sonntag nochmal die weite fahrt nach köln auf sich, um ganz frische arbeiten zu bringen. und lea und kathrin werden in der kommenden woche alles hängen.

 

 

die öffnungszeiten kunstraum ba cologne bei den offenen ateliers köln sind:

samstag 15.09.2018   14-18.00     und     sonntag 16.09.2018   11-18.00

die beteiligten künstler sind

claudia ebbing, malerei

kirches-ban.de, skulptur, film

tokwa penaflorida, malerei

eymelt sehmer, fotografie

 

und ich darf verraten, dass es auch julittas  selbstgebackenen kuchen gibt

wir würden uns sehr über euern besuch freuen

 

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende  zu wünschen

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

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03.08.2018

03.08.2018

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Heute möchten wir davon berichten was Kirches-Ban.de mit einem super tollen Team in der letzten Juli-Woche getrieben hat:  Wir haben einen weiteren Kunst-Film zu den Schwierigkeiten von Integration gedreht, in wundervollen Kulissen in Billom in der Auvergne. Billom war im Mittelalter eine der bedeutendsten Universitätsstädte Frankreichs;  heute hat es nur noch 4500 Einwohner und verweigert sich konsequent dem Massentourismus, weshalb der mittelalterlische Stadtkern weitesttgehend noch nicht von Geschäften und deren Reklametafeln verschandelt ist.

In diesem stattlichen Haus, dessen Parterre und auch der Gewölbekeller im Mittelalter erbaut wurde, residierten wir eine Woche lang auf Einladung des Musikers Serge Pantel und seiner Lebensgefährtin der Malerin Armelle Fox.

Hier im Innern des Hauses erarbeiteten wir gemeinsam Strukturen und Details, die nach einer Vielzahl von Vorbereitungen schließlich an den beiden letzten Tagen gedreht wurden, teilweise übrigens bei atemberaubenden über 40 Grad im Schatten.

Hier eines der mittelalterlichen Stadttore von Billom, Drehort für den ersten Teil unseres Films, der 1518 spielt. Den letzten – aber vielleicht wichtigsten – Teil des Films, der 2518 spielt, drehten wir im Gewölbekeller unseres Domizils (siehe oberes Foto) , in das sich einige Menschen nach einem ungeheuren Ereignis zurückgezogen haben.  Die dazwischen liegende Gegenwart spielte vor einem kuriosen Tee-Laden.

Anschauen kann man den fertigen Film natürlich erst in einigen Monaten, da er erst mal geschnitten werden muss, wobei auch die Vertonung eine Menge Arbeit machen wird, da wir natürlich versuchen, jedes neumodische Geräusch von Autos und Maschinen aller Art aus dem Mittelalter zu verbannen.

Entspannung von der Film-Arbeit gab es natürlich auch manchmal. Übrigens dirigiere ich hier keinen Chor, sondern schimpfe, dass die obere Reihe die tollen Berge und Burgen im Hintergrund verdeckt. Unten von links nach rechts: Oliver Engels (Schalmei , Aktion, Gesang), Armelle Fox (Gastgeberin), Eymelt Sehmer (Kamera, Aktion, Gesang), Olafur Örn Arnarson (Tontechnik, Aktion, Gesang). Oben von links nach rechts: Mechtild Böhmer (Aktion, Organisation), Lea Henke (Aktion, Assistenz), Selina Koch (Tanz, Gesang)

 

den nächsten Beitrag werden wir wohl erst nach Ende der Sommerferien veröffentlichen, also am Freitag dem 31.08.

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende und einen wunderschönen Monat August zu wünschen

kreative Grüße,   und  bis zum letzten Freitag im August

Kirches-Ban.de

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13.07.2018

13.07.2018

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

jetzt in der Ferienzeit Juli/August werden wir ausnahmsweise nur jede 3. Woche einen Blog-Beitrag veröffentlichen. Wir bitten um Verständnis.  Und wir hoffen, dass diejenigen, die in Urlaub sind, vielleicht noch im Nachhinein nochmal zurückrollen, z.B. zum heutigen Beitrag, der aus unserer Sicht ein sehr Wichtiger ist.

Heute möchten wir den Schwerpunkt auf ein ganz besonderes Dokument einer Obstallation von Kirches-Ban.de in den 90er Jahren legen. 1995 waren wir zur Kunst-Biennale Prag eingeladen. Vor und in der Synagoge Na Palmovce durften wir eine Obstallation präsentieren, was nur deshalb möglich war, weil die Nazis  die Juden dermaßen dezimiert hatten, dass die Synagoge Na Palmovce seither nicht mehr als Gotteshaus gebraucht wurde und die Jüdische Gemeinde sich schließlich entschloß, den Ort für Kunst-Aktivitäten frei zu geben.

Wir waren uns 1995 von vornherein der enormen Verantwortung bewußt, an diesem Ort eine Auseinandersetzung mit der vielleicht dunkelsten Phase deutscher Geschichte zu wagen. Bei der monatelangen akribischen Vorbereitung stieß ich auf dem Jüdischen Friedhof Prag auf das Schicksal eines von den Nazis ermordeten Juden mit Namen Bardos. Um den Bogen zu spannen vom Einzelschicksal bis zur unfassbaren Gesamt-Barbarei entschied ich mich schließlich für den Titel: Babylon Bardos Ba.

Am Tag der Obstallation kam es schon nach wenigen Minuten zu einem dramatischen Zwischenfall.  Da wir vor der Synagoge begannen mit Feuer zu arbeiten, brausten Polizeiautos heran um unseren vermeintlichen Angriff auf die Synagoge zu verhindern. Leider filmte unser in dieser Situation total entnervter Profi-Kameraman weder den Polizei-Einsatz noch danach den wichtigen Teil, in dem vor dem Eingang zur Synagoge das Wort “tot” 2 Meter hoch aus brenneden Baumteilen zu sehen war.

Wegen des Fehlens dieses wichtigen ersten Teils der Dokumentation wurde dann dieser Film nie geschnitten,     …….    bis ich vor kurzem nach mehr als 20 Jahren des verzweifelten Haderns endlich entschied, den Film auch ohne den ersten Teil fertig zu stellen. Hier ist nun der vor kurzem von Eymelt Sehmer geschnittene Film:

Nach der Obstallation “Babylon Bardos Ba” klopften mir  Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Prag anerkennend auf die Schulter und bedankten sich für diese Kunst-Aktion. Erst in diesem Moment fiel endlich die Last von mir ab, ob ich denn überhaupt in der Lage sei, mit dieser riesigen Bürde der deutschen Vergangenheit annähernd angemessen umgehen zu können.

 

In der kommenden Woche wird es ausnahmsweise mal keinen Beitrag geben, doch danach werden wir dann über den Dreh unseres neuen Kunst-Films in der Auvergne berichten, einem Film, der sich wieder den Schwierigkeiten von Integration widmet.

Und noch ein Hinweis: Die aktuelle Ausstellung der neuen Skulpturen von Kirches-Ban.de läuft noch bis zum 22.07.2018. Schaut also vielleicht nächsten Sonntag noch auf nen Kaffee rein.

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende und eine gute darauf folgende Woche zu wünschen

kreative Grüße,   und  bis übernächsten Freitag

Kirches-Ban.de

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06.07.2018

06.07.2018

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

vorige Woche hatte ich versprochen, die Arbeit im Workshop “Erdskulptur” nochmal in der Endphase zu zeigen. Hier also der Stand der Dinge am vergangenen Sonntagnachmittag, einige Stunden vor Ende des Workshops. Trotz der enormen Hitze an allen 3 Tagen hatten alle Teilnehmer äußerst konzentiert gearbeitet, was sich in hervorragenden Ergebnissen niederschlug. Ein großes Lob und Dankeschön auch an dieser Stelle nochmal an unser Modell, das 3 Tage lang die sich steigernden Schmerzen in der Schulter tapfer wegsteckte.

natürlich durfte zwischendurch auch mal ein kleiner Sherry nicht fehlen:     aber dann wurde wieder hochkonzentriert weiter gearbeitet

Die nächsten Workshops “Erdskulptur” gibt es dann wieder im Januar 2019 im Kunstraum Ba Cologne. Bei Interesse bitte rechtzeitig anmelden.

 

Was ganz anderes:  Letzte Woche hatte die aufstrebende junge Foto-Künstlerin Eymelt Sehmer, die in Berlin lebt und arbeitet,  einige wundervolle Beispiele ihrer neuen Arbeiten vorbeigebracht. Sie inszeniert dabei in ihrem Atelier sehr aufwändig in Szene gesetzte Situationen, in denen sie aus Gemälden alter Meister der Malerei zitiert. Die davon entstandenen analogen Fotos wirken nun ihrerseits wie edle Gemälde, nur dass man sie (noch) mit viel kleinerem Geld erwerben kann.

Hier hängen Lea und Winni unter anderem gerade das wunderschöne Werk “Odalisque?”  und ergänzen damit die permanente kleine Eymelt Sehmer – Ausstellung in unserem Flur.

Da heute ein Vorbereitungstreffen für unser Film-Projekt in Billom/Auvergne stattfand, gab er sofort nach der Hängung bereits erste positive Reaktionen, hier von Oliver Engels, der in Billom wieder mit Shalmei und anderen Blasinstrumenten, und darüber  hinaus eventuell auch erstmals als Sänger involviert sein wird. Natürlich werden wir Ende dieses Monats auch über unser Billom-Projekt berichten.

 

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende und eine gute darauf folgende Woche zu wünschen

kreative Grüße,   und bis nächsten Freitag

Kirches-Ban.de

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