03.04.2020

03.04.2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Heute möchte ich zunächst über die beiden sehr  unterschiedlichen Schaffensphasen im Werk der Bianca van Baast   nachdenken. Die Werke  bis zum Jahre 2013 sind daran zu erkennen, dass die Figuren nackt sind und keine Haare haben und insgesamt keinerlei individuellen Merkmale aufweisen. Die Körper sind auf das Wesentlichste reduziert und akzentuiert, es geht nicht um das Individuum sondern um grundlegende, geradezu philosophische  Fragen des Menschseins: Einsamkeit, Zusammenhalt, Zweifel, Gewalt und Liebe.

Seit 2014  haben die dargestellten Figuren Haare, und sie wirken  realer, menschlicher, weicher und insgesamt authentischer. Jetzt geht es Bianca van Baast um eine Einladung zu Kontemplation, zu Besinnung und innerer Einkehr. Meist sind die dargestellten Frauen-Figuren einsam und allein. Gleichzeitig faszinieren die Gemälde weiterhin durch ihre eindringliche Körper-Darstellung, die an alte Blütezeiten der europäischen Malerei anknüpft.

Damit jeder Besucher diese beiden gegensätzlichen Schaffensphasen nachvollziehen kann, haben wir keine Mühen gescheut, neben der aktuellen Ausstellung der neuesten Werke in unseren Räumen am Neptunplatz, auch Beispuiele der älteren Phase auszustellen in unseren Räumen an der Rothehausstraße.  Hier sieht man wie wir die bisherige enge Petersburger Hängung in unserem Raum an der Rothehausstraße umwälzten zu Gunsten einer übersichtlichen Hängung einiger Top-Werke Biancas aus ihrer früheren Schaffensphase.

 

 

Die gesamte Bianca van Baast-Ausstellung konnten wir ja dann bekanntlich am 13. März mit gemischten Gefühlen so gerade noch am letzten erlaubten Tag eröffnen und hatten dann in den folgenden Wochen erstmal  –  wie alle anderen Kultur-Betriebe  –   eine liebevoll perfekt arrangierte Ausstellung ohne Besucher, eine Ausstellung die über mehrere Monate eine Menge Mühe und auch Unkosten gemacht hatte, auf unserer Seite und natürlich auch auf Seiten der Künstlerin. Natürlich hofften wir zunächst, dass bis zum geplanten Ende der Ausstellung, dem 26. April, sich die Corona-Lage vielleicht verändern würde und einzelne Besucher vielleicht doch noch unsere Ausstellung besuchen würden. Aber zunächt einmal sah unsere Ausstellung einsam und verlassen aus. Hier einige Impressionen aus den Räumen am Neptunplatz mit den neuesten Werken Biancas.

 

Und dann geschah es,  dass nach einer durch die Kontakt-Verbote ausgelösten Phase spürbarer Ruhe und Friedlichkeit auf dem ansonsten so belebten Neptunplatz mehr und mehr wieder erst kleine und dann  auch mal größere Gruppen frustrierter Kinder und Jugendlicher auftauchten. Da auch das sonst stark frequentierte Neptunbad ja geschlossen werden musste, spielte sich innerhalb weniger Tage eine Situation ein, die wir aus den ersten Jahren unseres Ba Cologne kannten, als das Neptunbad noch geschlossen war:  Mehr und mehr wurde die hinterste Ecke des Platzes vor unserem Eingang damals wie heute, besonders abends zu einer Möglichkeit, herumzutoben um ein bisschen Frust abzulassen. Erst brannte am vorigen Wochenende die große Straßenlaterne, die diese Ecke des Platzes ausleuchten soll nicht mehr. Dann war unsere Lampe vor unserem Eingang kaputt. Beides möglicherweise “Einschläge” von Bällen, oder gezielte Würfe?

Als wir dann am Dienstag dieser Woche morgens sahen, dass die Abdeckung unserer Klingel- und Sprechanlage auf dem Boden lag, stiegen wir vorsichtshalber auf das Dach unseres Ba und stellten entsetzt fest, dass die oberste Plastik-Kuppel bei einer unserer Licht-Kuppeln durchschlagen war, von irgendeinem harten Gegenstand? In dem Moment wurde uns klar, dass die wertvollen Gemälde der Bianca van Baast in unseren Räumen vielleicht nicht mehr sicher sind. Als wir diese Bedenken der Bianca umgehend übermittelten, entschied sich Bianca für die sofortige Rückholung ihrer gefährdeten “Kinder”, zumal im Moment die Grenze zu den Niederladen noch offen ist.

Also war dann Bianca bereits am Donnerstag dieser Woche mit angemietetem Transporter bei uns. Bianca und Anna packen hier gerade, immer den gebührenden Abstand einhaltend,  die großformatigen Werke wieder ein. Allen Beteiligten brach es beinahe das Herz, dass diese Bilder nun nach all dem Aufwand an Herstellung, Auswahl, Transport, Werbung und Hängung, nun quasi ungesehen wieder nach Holland reisen. Und glaubt mir bitte:  kein noch so gutes Foto im Internet kann den überwältigenden Eindruck auch nur annähernd ersetzen, den man als Betrachter vor einem solchen altmeisterlich perfekt gemalten Bild hat.   Schade, schade, schade!

 

Natürlich hat Bianca nicht alle ausgestellten Werke wieder mitgenommen, sondern “nur” die Werke aus den Räumen am Neptunplatz. Die Werke in den Räumen an der Rothehausstraße hängen noch und werden vorraussichtlich noch bis Herbst/Winter bleiben.

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende bei frühlingshaften Temperaturen und gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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20.03.2020

20.03.2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Rückblick auf eine mulmige Ausstellungseröffnung   –   haarscharf vor dem allgemeinen Verbot

Bei uns überschlagen sich ja nun, wie im Rest der Welt, die Ereignisse. Irgendwie hätte man es ja ahnen können, dass am Freitag dem 13. nicht alles normal verlaufen konnte. Noch immer sind wir ein wenig perplex, dass wir die  Eröffnung unserer Bianca van Baast Ausstellung, auf die wir 2 Monate intensiv hingearbeitet hatten,  haarscharf gerade noch durchführen durften. Schon ab 9 Uhr morgens riefen potentielle Besucher an  aus Köln, aus Bonn, aus Frankfurt, ob denn unsere Vernissage stattfände, was wir bejahten. Gegen 11 Uhr fragte dann sogar ein von der Kölnischen Rundchau beauftragter Journalist bei uns an, ob denn unsere Veranstaltung stattfände. Bianca van Baast,  aus Holland kommend,  war inzwischen unterwegs, berichtete über WhatsApp von langwieriger Kontrolle ihres Busses an der deutschen Grenze,  ….   und wir wurden immer nervöser ….

…  und irgendwann im Laufe des Tages, als bekannt wurde, dass fast alle Kultur-Veranstaltungen der nächsten Zeit bereits abgesagt wurden, bis hin zu der für Ende April geplanten riesigen “Art Cologne”, an die wir uns auf Wunsch Biancas mit unserer Ausstellung zeitlich angelehnt hatten, in der Hoffnung, dass zu dem Zeitpunkt viele Kunstinteressierte nach Köln strömen,  weswegen wir in der vermutlich wichtigsten Kunst-Zeitung “KUNSTFORUM international” sogar eine sündhaft teure Anzeige geschaltet hatten, …… da brachten wir es dann nicht mehr übers Herz, nun doch ausfallen zu lassen, nachdem wir im Laufe des Tages inzwischen einer ziemlichen Menge von Leuten gesagt hatten es fände statt. Als dann am Nachmittag dieses unseeligen Freitags des 13. dann auch noch Ministerpräsident Laschet über alle Medien verkündete, dass ab dem nächsten Tag alle Kulturveranstaltungen, auch die ganz kleinen, ausfallen müssten,  da haben anscheinend noch etliche Besucher, die zuvor schon bei uns angerufen hatten, sich letztendlich doch noch in letzter Minute entschieden, zu Hause zu bleiben.   Dennoch hatten wir gemessen an den widrigen Umständen noch erstaunlich viele Besucher.

 

Tja, für längere Zeit dürfte das wohl das letzte Mal gewesen  sein, dass Menschen sich so nahe kommen durften. Natürlich muss man dazu sagen, dass diejenigen, die hier nah beieinander stehend zu sehen sind, sich zum allergrößten Teil kannten bzw. sich z.B. als Paar sowieso sehr nahe sind.

Der Musikvortrag von Michael Kuhl kam auch sehr gut an, und natürlich hielt ich auch wieder eine flammende Rede über eines der Werke von Bianca van Baast, das größte ihrer neuesten Werke, und das vielleicht auch bedeutendste der letzten Jahre:  “In the midst of creation”

 

An diesem denkwürdigen Freitag, dem 13. fiel auch auf, dass die meisten Gäste uns etwas früher wieder verließen als normalerweise, was den Verbliebenen dann ermöglichte, nochmal ganz in Ruhe zu schauen und zu empfinden, was diese überwiegend meditativen Bilder anstießen. Und der “harte Kern” ließ es sich natürlich nicht nehmen, bis 2 Uhr nachts diese denkwürdige Vernissage ausklingen zu lassen.

 

 

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende mit viel viel Sonne  zu wünschen,     denn wer weiß wie lange Sonne tanken noch möglich ist

bleibt gesund

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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06.03.2020

06.03.2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Bei uns überschlagen sich zurzeit die Ereignisse. gestern ging unsere vielbeachtete Ausstellung der neuesten Arbeiten von Claudia Ebbing zu Ende,  zu der wir voller Stolz im heutigen Blog unten noch einen in der Kölnischen Rundschau erschienenen Artikel nachliefern möchten  …

…  und schon steht in 3 Tagen die Hängung der nächsten Ausstellung an:  Die neuesten Werke von Bianca van Baast  aus Oisterwijk in Holland, die am Montag ihre Werke bei uns anliefern wird, die wir dann gemeinsam mit Bianca und unserem gesamten Team wirkungsvoll in unseren Räumen zu einer umfassenden Ausstellung arrangieren werden,  die dann in genau einer Woche am  Freitag, dem 13. März um 21 Uhr  in Anwesenheit der Künstlerin eröffnet werden wird .

Bis kurz vor unserer Ausstellung arbeitete Bianca intensiv an ihren 2 neuesten Werken, von denen wir hier eines zeigen, noch auf der Staffelei in Biancas Atelier in Oisterwijk. Über ihre akribische Arbeit an diesem Bild hat Bianca vor kurzem ein kleines Video bei Instagram hochgeladen, welches ihr gerne über den hier folgenden Link ansehen könnt.

https://www.instagram.com/p/B6sh7IEnvUc/

 

Neben der Ausstellung der neuesten Werke in unseren Räumen am Neptunplatz, werden wir in unserem Raum an der Rothehausstraße auch eine Reihe älterer Werke Biancas zeigen, die noch durchweg nackte Körper zeigen und mindestens genauso imposant sind wie die neueren Arbeiten.

Wir sind sehr stolz, dass wir im Vorfeld der Ausstellung sogar eine Ankündigung in der online-Version des unbestritten bedeutendsten deutschen Kunst-Magazin, dem “KUNSTFORUM international” haben. Schon toll wie wir da in einer Reihe mit Museum Bad Homburg, dann Charité-Museum Berlin, dann Museum Volkwang Essen, dann wir mit unserem Kunstraum Ba Cologne, dann gefolgt von Kunst-Projekt in Salzburg, dann der weltberühmte Künstler Ai Weiwei in Berlin, dann Skulpturen in der Schweiz …..    unglaublich!!!   Mit dem folgenden Link könnt ihr euch die Notiz in “KUNSTFORUM international”  ansehen

https://www.kunstforum.de/nachrichten/bianca-van-baast-im-kunstraum-ba-cologne/

 

Wir hoffen sehr, dass ihr Zeit und Lust habt, zur  Vernissage am Freitag, dem 13. März um 21 Uhr  zu uns zu kommen. Der bekannte Musiker  Michael Kuhl  wird euch zur Eröffnung mit der Trompete verzaubern, und natürlich kümmert sich wieder unser gesamtes Team liebevoll um euer Wohlergehen.

 

 

Abschließend möchten wir noch einen zu unserer Ausstellung der Werke von Claudia Ebbing in der Kölnischen Rundschau erschienenen Artikel nachliefern. Claudia wird die meisten Werke am kommenden Sonntag wieder abtransportieren. Aber einige High-Lights werden wir dann im Rahmen der Kunstroute-Ehrenfeld im Mai wieder zeigen.

 

 

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende mit möglichst wenig Regen zu wünschen

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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21.02.2020

21.02.2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Heute möchten wir ein wenig  zurück blicken auf unseren wunderschönen Vernissage-Abend,  zu dem wieder erfreulich viele Gäste erschienen, u.a. auch ein Reporter der Kölnischen Rundschau. Die Künstlerin Claudia Ebbing freute sich auch darüber, dass bereits vor der Eröffnung eines der großen Bilder verkauft wurde, weil Interessenten schon aufgrund der Abbildung eines Werkes im Flyer + der Vorab-Berichterstattung im Kölner Stadt-Anzeiger so begeistert waren, dass sie es reserviert hatten.

Im oberen Foto begrüße ich gerade Herrn Raimann, ehemaliger Bürgermeister von Overath, der uns aus der Zeit im Overather Kunst-Güter-Bahnhof vor 25 Jahren immer noch die Treue hält und regelmäßig unsere Veranstaltungen besucht.   Und dann  – wie immer pünktlich um 21.20 –   stelle ich allen Gästen erst einmal die Künstlerin Claudia Ebbing vor.

                           Foto: Thomas Trute

Nach der musikalischen Einstimmung auf den Abend durch  Kanut & Isa (Piano und Gesang), die vom Publikum derart positiv aufgenommen wurde, dass man eigentlich Zugaben erwartete, die wir aber verweigerten, um das Stehvermögen unserer Gäste nicht übermäßig zu strapazieren, …. 

… ging ich schleunigst zu meiner Eröffnungsrede über, in der ich versuchte, den Gästen die Arbeitsweise Claudia Ebbings und letztlich natürlich vor allem den besonderen Wert ihrer Werke deutlich zu machen. Ach wie schön, dass der rennomierte Kunstkritiker Jürgen Kisters in seinem umfangreichen Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger weitestgehend meine positive Sicht auf Claudia Ebbings Werke teilt.

Und so gab es erfreulicherweise wieder jede Menge Gespräche vor den 25 Bildern unserer aktuellen Ausstellung. Darüber hinaus waren an weiteren 3 Stellen in unseren Räumen noch 16 weitere (frühere) Bilder von Claudia zu finden, die es natürlich auch weiterhin noch bis zum 5. März in unseren Öffnungszeiten oder nach Absprache zu sehen gibt.

Am Ende des Abends  -wie so oft erst nach Mitternacht –  waren dann sowohl Claudia als auch unser gesamtes Team (Julitta, Marie, Anna, Elsa und Winni) total glücklich darüber, wie positiv die Vernissage gelaufen war.   Schließlich rückte dann  Winni zu später Stunde auch noch seinen ganz besonderen Whisky raus, um mit Claudia einen zu “zwitschern”.

             Foto: Thomas Trute

             Foto: Thomas Trute

Und irgendwann hatten Claudias Kinder die Räume dann wieder für sich        …  und wer weiß, was sie dann des nachts so alles anstellen  …

 

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende zu wünschen

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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07.02.2020

06.02.2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Wow !!!     Das war wirklich ein sehr intensiver und total spannender Arbeitstag, an dem wir mit vereinten Kräften die  kommende Ausstellung der Werke von Claudia Ebbing  in unseren Räumen arrangierten und aufhängten. Einen ganzen Sonntag lang wirbelten Claudia, Marie, Johannes und Winni durch alle unsere Kunsträume. Unser Hauptanliegen waren natürlich erst mal die Bereiche der kommenden Sonderausstellung mit den brandneuen Werken. Aber gleichzeitig hatten wir immer auch 3 andere Bereiche im Blick, an denen wir auch noch ältere Werke präsentieren wollen.

Zwischendurch baute Julitta mit einem köstlichen Mittagessen die verbrauchten Energien wieder neu auf. Und mitten im Tohuwabohu platzte dann auch noch der renommierte  Kunstkritiker für Gegenwartskunst Jürgen Kisters  rein, um einen Artikel über die Ausstellung für den Kölner Stadtanzeiger zu schreiben. Kisters hatte sich im Datum geirrt, wollte eigentlich eine Woche später in unsere sonntäglichen Öffnungszeiten kommen. Aber da er nun mal da war, genoss er unser emsiges Treiben. Manche Bilder hingen bereits, andere standen noch herum, andere wurden gerade ausgepackt …   Insgesamt war Kisters sehr begeistert und voll des Lobes über Claudias Malerei,  so dass wir bereits von einem guten Artikel ausgehen konnten.

Leider hat keiner von uns in dieser spannenden Situation daran gedacht, ein paar Fotos für unseren Blog zu machen. Erst als alle Bilder an den Wänden hingen und Jürgen Kisters wieder gegangen war, bat Johannes  den Winni und die Claudia zu einem abschließenden Foto. In unseren Gesichtern spiegelt sich hoffentlich trotz der Anstrengung die Zufriedenheit mit diesem Tag der Hängung einer großartigen Ausstellung.

                                                            Foto: Johannes Ebbing

 

Und dann passiert etwas sehr Schönes:  Bereits heute, einen Tag vor Eröffnung der Ausstellung, erscheint im Kölner Stadtanzeiger der von Jürgen Kisters verfasste Artikel, der die Qualität von Claudia Ebbings Werken in hervorragender Weise würdigt.  Aber lest erst mal, bildet euch selbst ein Urteil …. und vor allem schaut euch daraufhin selbst die Bilder im Original bei uns an.

Bei der Vernissage  morgen, Freitag 7.2.20 ist Claudia natürlich anwesend.  In den Öffnungszeiten der folgenden Wochen bis zum 5. März müsst ihr dann mit Marie, Anna, Julitta oder mir Vorlieb nehmen. Und noch was: verzeiht bitte, dass wir den riesigen Presse-Artikel einfach in der Mitte durchgeschnitten haben, damit er in unseren Blog passt.

 

 

 

 

Abschließend  möchten wir heute auch nochmal einen kleinen Einblick gewähren in unseren letzten Winter-Workshop “Körper-Skulptur”. Das Arbeitsklima war wieder einerseits locker, aber andererseits auch total intensiv und produktiv, nicht zuletzt wegen unseres unglaublich natürlichen, sympathischen und kommunikativen Modells Elsa, bei der sich nach 3 Tagen unermüdlichen Durchhaltens alle Teilnehmer am Ende mit tosendem Applaus bedankten.

                               Foto: Thomas Elbracht

                                Foto: Thomas Elbracht

                                Foto: Thomas Elbracht

Am Ende waren wieder alle Teilnehmer sehr stolz auf ihre in nur 3 Tagen geschaffenen Skulpturen. Vor allem die 3 neuen Teilnehmer, die nie zuvor mit Ton gearbeitet hatten und nie zuvor nach Modell gearbeitet hatten, waren vom gesamten Ablauf und den Ergebnissen begeistert, besonders als am Ende unser Modell Elsa auch noch fragte, ob sie von den entstandenen Werken Fotos machen dürfe.

Wenn ihr dies hier bereits am Tag der Veröffentlichung lest, so wäre ja eventuell sogar noch Zeit, den Besuch der Vernissage einzuplanen. Darüber werden wir dann auf jeden Fall im nächsten Blog berichten.

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende zu wünschen

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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24.01.2020

24.01.2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Soeben haben wir die Einladungen für unsere kommende Ausstellung verschickt und möchten sie euch auch an dieser Stelle nochmal ans Herz legen:  Claudia Ebbing  (Malerei)  Neue Werke,   7. Februar 2020,  21:00 Kunstraum Ba Cologne     Musik: Kanut & Isa (Piano u. Gesang)

Für mehr Info rollt bei Bedarf bitte hier auch mal zu den beiden vorigen Blog-Beiträgen runter.

Hier noch ein weiteres der neuen Werke, die ihr in unserer Ausstellung im Original finden werdet:  “A girl in nature”

 

 

Zurzeit, wie seit vielen Jahren immer im Januar,  ist unser Kunstraum Ba Cologne wieder geprägt von unseren Workshops  “Körper-Skulptur”.  Hier nochmal einige Fotos, die belegen, wie intensiv die Teilnehmer wieder an ihren Skulpturen arbeiten.

An dieser Stelle auch nochmal herzlichsten Dank an unser Modell, die Berliner Foto-Künstlerin Eymelt Sehmer, die diesmal eine total anstrengende kniende Haltung, bei der jedem normalen Menschen bereits nach 20 Minuten Füße und Waden einschlafen und man alsbald nicht mehr alleine aufstehen kann, tatsächlich über 3 Tage immer wieder durchgehalten hat. Respekt!!!

Die  Fotos starker Frauen  an den Wänden im Hintergrund sind übrigens auch alle  von Eymelt Sehmer,  deren Werke wir bekanntlich ständig im Ba Cologne vorrätig haben, es sei denn   –  wie im oben gezeigten Workshop geschehen  –   eine Teilnehmerin kauft wieder mal eins der besten Exponate weg.

 

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende zu wünschen

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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10.01.2020

10.01.2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Heute möchten wir einen Einblick vermitteln in die  Entstehung unserer nächsten Ausstellung,  die am 7. Februar 2020 bei uns eröffnet werden wird: neue Werke von Claudia Ebbing.

Mitte 2019 kriegten wir mit, dass die Malerin Claudia Ebbing im laufenden Jahr 2019 einen enormen neuen Kreativitätsschub erlebte und an einer Reihe neuer Bilder arbeitete. Daraufhin baten wir Claudia, doch bitte Impressionen aus dem Atelier, vor allem hinsichtlich der neuen Arbeiten mal ausnahmsweise auf die Schnelle mit dem Handy gemacht zu schicken. Als im Oktober dann Fotos von rund 20 neuen Arbeiten eintrafen, staunten wir nicht schlecht und entschieden umgehend, dass wir gerne Anfang Februar 2020 eine Ausstellung davon machen wollen.

Hier sehen wir Claudia Ebbing bei ihrer Arbeit im Atelier, die nicht nur Kreativität und Konzentration, sondern auch vollen Körpereinsatz erfordert. Da Claudia bei fast allen Werken sowohl mit Ölfarbe als auch gleichzeitig  mit Tusche arbeitet, liegt der Malgrund am besten flach auf dem Boden, damit nicht gleich alles ineinanderläuft, sondern Claudia aus dem Widerstreit von öligem und wässrigem Medium gezielt wunderschöne Wirkungen herausarbeiten kann. Puuuuuuuh! ziemlich anstrengende Malweise!

Nachdem meine Assistentin Marie innerhalb ihres Studiums im Herbst/Winter 2019 ein Auslandssemester in Sevilla absolviert hatte, nutzten wir den ersten Tag, an dem unser Team wieder komplett war, den 6. Januar 2020, erfreulicherweise ein toller Sonnentag, um gen Norden nach Velen zu fahren ins Atelier von Claudia Ebbing, um Werke für die Ausstellung auszusuchen und quasi die gesamte Ausstellung zu konzipieren.

Zunächst mal wurden wir  –   das waren Marie, Anna und meine Wenigkeit  –  (Marie macht hier das Foto)  herzlich mit Kaffee und Kuchen im herrlichen kleinen Nebenraum des Ateliers von Claudia  empfangen, hinter uns das super gute neue Bild: Die Waldflüsterin.

Nach dieser Stärkung haben wir dann hochkonzentriert etwa 3 Stunden lang  für jede Ecke unserer Räumlichkeiten im Ba Cologne uns vorgestellt, was dort jeweils hängen könnte, passend zur Wandgröße und passend zum Bild rechts daneben, links daneben, Anna immer den Grundrissplan des Ba in der Hand, die jeweiligen Wandmaße sagend, ich mit Zollstöcken die Maße simulierend, Marie und Claudia Bilder herbei und wieder weg schleppend………

 

Irgendwie klappten die Diskussionen unter 4 Kunst-Kennern erstaunlich gut und letztlich recht einvernehmlich.  Aber am Ende wußten wir echt was wir getan hatten, und  –  zumindest ich  –   war richtig erschöpft.  Claudia hatte ein wundervolles Essen vorbereitet, selbstgemachte Quiche, tollen Salat dazu, und dann war ich satt und zufrieden und brauchte ein Nickerchen. Die 3 noch top-fitten Mädels machten derweil im strahlenden Sonnenschein eine Wanderung zu der Kirche, für die Claudia im vorigen Jahr riesige Fenster entworfen und in farbigem Glas realisiert hat. Großartig!

Nach unserer Rückkehr nach Köln ergänzten wir dann  den bereits in Teilen vorbereiteten Folder für die Ausstellung noch anhand der Erkenntnisse des Tages und schickten ihn noch am selben Abend zur Druckerei. An den 2 folgenden Tagen machten wir dann Pressetext, Darstellung der Ausstellung auf unserer Website, und diesen Blog.

Falls ihr inzwischen ein bisschen Appetit auf die Ausstellung bekommen habt, merkt sie bitte vor:  7. Februar, 21:00 Kunstraum Ba Cologne

bleibt nur noch, allen ein schönes Winter-Wochenende zu wünschen

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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27.12.2019

27.12.2019

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Diejenigen von Euch, die sich berechtigterweise überwiegend für Kunst interessieren und weniger für Männer-Gejammer, sollten den folgenden ersten Abschnitt besser überspringen.

Einigen von Euch ist anscheinend (das zeigen jedenfalls die besorgten Anfragen) nicht entgangen, dass unser sonst doch recht regelmäßig erschienener Blog nun erstmals 2 Monate auf sich warten ließ. Leider hatte der Anführer der Bande seit Sommer einen überaus  quälenden Bandscheibenvorfall “am Hals”, was im Oktober zu dem wilden Entschluß führte, den Versuch zu wagen, die Arbeitsfähigkeit durch den Einbau einer Plastik-Bandscheibe in selbigen Hals wieder herzustellen zu lassen, nicht ohne zuvor unterschrieben zu haben, dass dieser Versuch im ärgsten Falle im Rollstuhl enden würde, was freundlicherweise durch das kompetente Handeln von Dr. Seeliger (der heißt wirklich so) nicht eintrat. Dennoch zog sich die Genesung quälend lange hin, jedenfall für einen chronisch Ungeduldigen. Doch jetzt ist klar:

Ab Anfang 2020 startet unser Team wieder voll durch. Zuerst geht es um die Planung einer  Ausstellung der neuen Werke von Claudia EbbingEröffnung am Freitag dem 7. Februar  21.00.  Termin bitte schon mal vormerken!  Hier schon mal vorab eines der eindrucksvollen neuen Bilder, die Claudia Ebbing bei uns ausstellen wird:  “Die Waldflüsterin”

 

Im Januar finden an 2 Wochenenden auch wieder die 3-tägigen Workshops “Körper-Skulptur” statt. Beide waren bereits seit Herbst ausgebucht. Auf die Begeisterung der Teilnehmer im vorigen Jahr eingehend reisen wieder als Modelle Eymelt aus Berlin und Sarah aus Bristol an.

Auch eine weitere  Verstärkung unseres Teams  ist zu vermelden: Elsa, aus Mexiko stammend, beginnt hier bereits Platz zu schaffen für die neuen Bilder von Claudia Ebbing. Bei einem Atelierbesuch in Velen am 6. Januar zusammen mit  Marie  und  Anna  werden wir die endgültige Auswahl der Bilder  für die kommende Ausstellung gemeinsam treffen.

 

 

Und last but not least möchten wir Euch noch einen ganz  besonderen Film  ans Herz legen, den wir überarbeitet, gekürzt und mit Eymelt Sehmer neu geschnitten haben. 1996 hat Kirches-Ban.de innerhalb des internationalen  Performance-Festivals “SERPENS I” in Prag  die Möglichkeit bekommen, in der alten  Synagoge “Na Palmovce” im Stadtteil Lyben  eine Obstallation zu entwickeln.  Natürlich war das eine besondere Herausforderung besonders für deutsche Künstler, und wir sind sehr stolz, dass uns Vertreter der jüdischen Gemeinde Prag am Ende sehr lobend “auf die Schulter klopften”.

Die  Obstallation “Babel Balme Bann”  war ein Teil einer Trilogie zum Thema “Balme” (schützender Raum), zu dem Kirches-Ban.de im Jahre 1996 in 3 Ländern Obstallationen durchführte. Das gesamte Projekt wurde in einem Katalog dokumentiert. In der Prager Synagioge erwuchs aus Kordel-Gefängnissen einzelner Menschen schließlich ein nur notdürftig schützender Kordel-Raum für die Gemeinschaft.

 

 

Nach diesem überwiegend besinnlichen Film bleibt nur noch die Hoffnung, dass die bei den meisten hoffentlich überwiegend besinnlichen Weihnachtstage noch ein wenig ins Neue Jahr nachwirken mögen. Dies wünschen wir vor allem für die vielen Menschen in den gegenwärtigen Krisengebieten unserer Erde, die sich nach Normalität sehnen, die für viele von uns oft beinahe langweilig geworden ist. Vielleicht ist ja für manch einen hierzulande ein einfacheres Leben eine echte Alternative.

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende und dann einen  Guten Start in ein erfüllendes Neues Jahr 2020  zu wünschen

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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04.10.2019

04.10.2019

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Heute möchten wir mal eine Blick werfen auf das Kommen und Gehen oder besser gesagt das  Gehen und Kommen der Kunstwerke  in unseren “heiligen Hallen”.   Nachdem wir tatsächlich mehr als die Hälfte der Bilder der Ausstellung des syrischen Künstlers Azad Hemee verkauft hatten, stehen nun hier die restlichen Bilder wieder liebevoll verpackt bereit für den Rücktransport zum Künstler.

Und hier werden die teils großformatigen Bilder nun in den Transporter unseres Team-Mitglieds Kathrin verladen, um am nächsten Tag die Reise zurück nach Darmstadt anzutreten, wo Azad Hemee zurzeit lebt und arbeitet.

 

Umgehend wurden die frei gewordenen Flächen dann mit neuen Arbeiten der Berliner Foto-Künstlerin  Eymelt Sehmer  neu bestückt.  Hier hängt unser Team-Mitglied Anna gerade hochkonzentriert eines der beeindruckenden Exponate, mit dem Titel “Schaf im Wolfspelz”, analoge Fotographie, wobei bei dieser Foto-Arbeit Eymelt Sehmer hier ausnahmsweise mal ihr eigenes Modell ist.

 

Neuerdings hat Eymelt nun ein besonders begehrtes Motiv aus ihrer Serie “Selshamurinn” , die ja ursprünglich in der aufwändigen uralten Technik der Ambrotypie gestaltet worden war, nunmehr als preisgünstigere Alternative als Blaudruck gefertigt.

 

Ein stets besonders gern gesehener Gast, der das Ba Cologne vor 20 Jahren für sich entdeckte, als er selbst gerade erst nach Ehrenfeld gezogen war, ist Klaus C. van den Kerkhoff, mit dem ich hier eine der neuen Arbeiten Eymelts “The dragon-tamer” bewundernd betrachte. Klaus ist uns über all die Jahre treu geblieben, und inzwischen zieren einige unserer ehemaligen Ausstellungs-Exponate auch seine Wohnungen in Paris und London.

Wer neugierig geworden ist auf die neuen Arbeiten Eymelt Sehmers, von denen hier im Blog ja nur ein kleiner Teil angesprochen wurde,  der denke bitte daran, wir haben im Grunde ja immer sonntags von 14-18.00 geöffnet. Wer 100% sicher sein möchte dass wir auch wirklich vor Ort sind, der rufe am besten vorher mal kurz an.

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende zu wünschen

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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13.09.2019

13.09.2019

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Heute möchten wir zunächst auf die diesjährigen  Offenen Ateliers Köln  hinweisen. Ab heute geht es im Rechtsrheinischen los. Und am nächsten  Wochenende  20.-22.09.  ist dann Linksrheinisch Nord dran, wozu Ehrenfeld und dementsprechend auch unser  Kunstraum Ba Cologne  gehört. 

Wir laden herzlichst zu einem Besuch ein:   Freitag 20.09. , Samstag 21.09. und Sonntag 22.09.2019   jeweils 14 – 18.00

 

 

 

Die folgenden Fotos zeigen den diesjährigen Arbeitsschwerpunkt von Kirches-Ban.de.  Alles kreist um’s  “Sprießen”,  um das Emporwachsen eines Körperteils aus dem Gesamtgefüge.  Die intensive Zusammenarbeit mit der Tänzerin Selina ermöglichte es, deratige Haltungen zu erfinden.

 

 

Wir freuen uns auf Euern Besuch während der Offenen Ateliers und halten auch ein paar Stückchen von Julittas Kirschstreusel bereit.

 

bleibt nur noch, allen ein schönes Wochenende zu wünschen

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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