27.08.2021

27.08.2021

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Nach einer kleinen Blog-Sommerpause melden wir uns nun endlich wieder zurück. Ehrlich gesagt haben wir uns in den vergangenen 2 Monaten noch nicht getraut, wieder richtig mit neuen Skulpturen oder Ausstellungen  durchzustarten (zu  den Gründen weiter unten dann mehr). So ging es erst mal mit Restaurierungsarbeiten an unserem denkmalgeschützten Haus weiter.

So sieht bekanntlich unser um 1885 gestalteter Hof aus Basalt-Lava-Platten aus, den wir erst vor etwa 15 Jahren unter einem jüngeren Boden aus Zement-Mörtel und Kacheln der 70er Jahre wieder freigelegt hatten, und der dringend nach gründlicher Restaurierung ruft. Doch zuallererst stand an, nach der Ursache der ständigen Feuchtigkeit unter dem hinteren Teil des Hofes zu suchen, die sich beständig in 2 Quadratmetern feuchter Kellerwand niederschlug.

 

So sah dann schließlich unsere “archäologische Zone”aus, nachdem wir in mehr als 1 Meter Tiefe herausgefunden hatten, dass es schon 1885 “Pfusch am Bau” gab. Man hatte bei der Verbindung von 2 Steingutrohren eine Muffe zerstört und wohl keine Lust gehabt, das Rohr nochmal auszutauschen. So sickerte halt 135 Jahre lang ständig Abwasser in den umgebenden Kies. Leider haben wir von der Schadstelle und der Reparatur keine Fotos, da die Reparatur äußerst konzentriert geschehen musste, denn durch die betreffende Stelle fließt nicht nur unsere gesamte Schei… , sondern auch das gesamte Niederschlagswasser aller unserer Dächer….. puuuuuhhhhh!!!!

Aber vor der Reparatur haben wir uns natürlich gebührend gestärkt, wobei uns für das Foto leider der Fotograf fehlte, was der aufmerksame Betrachter wahrscheinlich längst bemerkt hat.

 

Auch auf die Gefahr hin, dass jemand denkt wir trinken häufiger Kaffee als zu arbeiten, es gab inzwischen wirklich einen Anlass zum Feiern.   Einige von euch werden sich wahrscheinlich gewundert haben, warum wir in diesem Jahr unseren bereits im Februar für Mai angekündigten  diesjährigen Skulpturengarten in Brombach letzlich haben ausfallen lassen. Julitta, die Seele unseres Kunst-Betriebs, war plötzlich schwer krank, hatte Krebs an nicht operierbarer Stelle und es war völlig ungewiss, wie das enden würde. Da machte es plötzlich keinen Sinn mehr, die geplanten Aktivitäten durchzuziehen. Es fehlte die Kreativität und überhaupt die Kraft.  Zurzeit scheint nun überraschenderweise und zur Freude aller der Krebs zunächst mal besiegt zu sein. Also stürzen wir uns wieder in die Planung und Vorbereitung für den Skulpturengarten, der nun Ende Mai 2022 in Brombach stattfinden wird.

 

Mitte September stehn nun aber erst mal die Tage der  “Offenen Ateliers Köln”  an. Wir haben geöffnet am  Samstag, 11. September 14-18 Uhr,  und  Sonntag, 12. September 11-18 Uhr. Im Hinblick darauf haben wir nun auch endlich einige schon seit langem fertige Skulpturen gebrannt. Und ich werde in den nächsten Tagen auch endlich die neue Skulptur beginnen, zu der ich monatelang nicht in der Lage war.

Neben den Skulpturen von Kirches-Ban.de stehen bei den Offenen Ateliers Arbeiten von  Bianca van Baast, Anisa Biancorosso, Eymelt Sehmer und  Tokwa Penaflorida  im Vordergrund.

 

Die Arbeiten von Tokwa Penaflorida erhalten seit den Überschwemmungen vor einem Monat eine völlig neue Bedeutungsebene.

bleibt nur noch, euch allen eine gute Zeit und vor allem gute Gesundheit  zu wünschen,

und vielleicht sehn wir uns ja bei den Offenen Ateliers am 11./12.09.2021; wir würden uns freuen

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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18.06.2021

18.06.2021

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Bekanntlich konnten wir ja die wunderschöne auf 6 Wochen Laufzeit angelegte Ausstellung

Porträts” von Anisa Biancorosso,

die wir im November gestartet hatten, seit dem 6. Juni wieder öffnen.   Da die Inzidenz-Werte in Köln weiter drastisch gefallen sind, dürfen wir inzwischen sogar 14 Menschen gleichzeitig einlassen; und das sogar ohne Test oder Impfnachweis, aber mit Maske. 

Zur Finissage, am Sonntag dem 27. Juni 14-18:00 Uhr,  wird die Künstlerin nochmal aus Heidelberg anreisen

und für Gespräche bereit stehen. Da sich eine Reihe von treuen Fans (sowohl von Anisa als auch von uns) bereits angekündigt haben, wird es bestimmt ein interessanter Nachmittag. Wir freuen uns auf euch!

 

 

Wir waren total froh, in den vergangenen Wochen endlich wieder interessierte Gäste begrüßen zu können und erwarten nun noch eine schöne Finissage am Sonntag, dem 27. Juni. Danach ist erst mal Sommer-Pause und Atelier-Arbeit angesagt. Die entstandenen neuen Abeiten werden dann im Rahmen der “Offenen Ateliers Köln” am 11. und 12. September bei uns zu sehen sein.

bleibt nur noch, euch allen eine gute Zeit und vor allem gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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28.05.2021

28.05.2021

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Bekanntlich konnten wir ja die wunderschöne auf 6 Wochen Laufzeit angelegte Ausstellung

Porträts” von Anisa Biancorosso,

die wir im November gestartet hatten, nicht ordnungsgemäß zu Ende führen, da wir nach 3 Wochen die Ausstellung wegen Corona schließen mussten. Inzwischen zeichnet sich ab, dass wir wegen der kontinuierlich sinkenden 7-Tage-Inzidenz im Raum Köln bald wieder öffnen können.

     Wir gehen zurzeit sicher davon aus, dass wir ab Sonntag, dem 06. Juni  14-18:00 Uhr wieder geöffnet  haben werden.

Falls Ihr  also am Sonntag der Wieder-Eröffnung oder zu den folgenden Öffnungszeiten dienstags und donnerstags jeweils 14-18:00 reinschauen wollt, so kommt gerne spontan vorbei.   Wir dürfen gleichzeitig 7 Gäste mit Maske und nach Eintragung der Kontaktdaten einlassen.  Erfahrungsgemäß kommen zu den normalen Öffnungszeiten nie mehr als 7 Besucher gleichzeitig. Wenn Ihr aber ganz sicher sein wollt, sofort eingelassen zu werden, so ruft vorher an oder schreibt formlos eine Email, und wir reservieren euch den Zugang.

 

 

Während der beinahe 6-monatigen Schließung wurde der Ausstellungsraum auch wieder als Atelier genutzt, was aber dem Flair der Ausstellung von Anisa Niancorosso nicht wirklich schadet, so dass wir uns entschieden haben, nicht alles wieder wegzuräumen.   In den vergangenen Monaten hat Anna die Pflanzen im Ausstellungsraum derart gut gepflegt, dass sie sich prächtig wie noch nie zuvor entwickelt haben.

 

 

Natürlich haben wir zwischenzeitlich die Corona-bedingte Schließung auch genutzt, um nach der Renovierung der Kellergewölbe auch noch einen weiteren leicht maroden Bereich zu verbessern: Die Gäste-Toilette. Durch den Frost im Winter hatte es einen Wasserrohrbruch in der Außenwand gegeben. Und genauere Untersuchung hatte dann ergeben, dass die Wasserrohre in Gäste-WC und Bar nicht wie bisher vermutet etwa 1990 für unseren Vorgänger, den Puff “Club 7”, verlegt wurden, sondern bereits viel früher verlegt worden waren, etwa um das Jahr 1950, vermutlich sogar aus alten Rohren im Krieg zerstörter Häuser. Dank Corona haben wir dann rigoros entschieden:  Statt nur die aktuelle Bruchstelle zu reparieren, haben wir alle uralten Leitungen in den Ruhestand geschickt und gleich alles ein wenig aufgehübscht. Hier das Ergebnis:

 

Das Gäste-WC und unser gesamtes Team freut sich darauf, Euch ab Sonntag dem 6. Juni gelegentlich wieder in unseren heiligen Hallen begrüßen zu dürfen.  Zur Erinnerung nochmal : jeweils So, Di u. Do 14-18:00 sind wir für Euch vor Ort.

bleibt nur noch, euch allen eine den Umständen entsprechend  gute Zeit und vor allem gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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07.05.2021

07.05.2021

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Wir lassen uns ja bekanntlich nicht leicht “unterkriegen”, aber heute fällt es mir doch etwas schwer, schöne Formulierungen zu finden, denn der Seele der Kirches-Bande geht es nicht gut. Schon 2 mal hatten wir die Veröffentlichung des neuen Blog-Beitrags verschoben, weil es recht unklar war, was im Bereich der Kunst in naher Zukunft möglich sein wird.  Und so können wir auch heute noch keine konkreten Perspektiven eröffnen.

Aber wir haben die letzten Wochen genutzt, neue engagierte Mitwirkende zu finden, zumal “unsere” Marie ihren Wirkungskreis dauerhaft nach München verlagert hatte.  Hier sehen wir nun  Lys  bereits dabei, neue Ausstellungsplätze für Skulpturen im Garten in Brombach zu erarbeiten

Und hier bereitet  Luise einen möglichen Aufstellungsort für die Skulptur vor, die sie kurz danach aus dem Brennofen schleppt. Letztendlich haben wir dann aber die neue noch namenlose Skulptur erst mal mit nach Ehrenfeld genommen, damit wir sie erst mal in unserer Nähe haben, was die Namensfindung fördern kann.

 

Immer wieder freuen wir uns, wenn treue Fans uns aktuelle Fotos einer Skulptur zuschicken. Hier dokumentieren Jutta und Norbert wunderschön die wechselnden Stimmungen in ihrem Garten im diesjährigen April.

 

Wir hoffen, dass der Mai uns jede Menge Wärme bringt, wovon wir ja voraussichtlich an diesem Sonntag einen guten Vorgeschmack bekommen werden.

bleibt nur noch, euch allen eine den Umständen entsprechend  gute Zeit und vor allem gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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02.04.21

02.04.2021

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Hier zeigen wir nun nach Abschluss unserer Keller-Sanierung eine Ecke unseres “guten Kellers”, der zukünftig auch in Ausstellungsprojekte einbezogen werden wird. Unser “weniger guter Keller” ist der, welcher mit Heizbrennern, Waschmaschine, Regalen, Werkzeugen usw. usw. vollgepackt ist, und der beim Restaurieren dummerweise deutlich mehr Arbeit gemacht hat als der freigeräumte “gute Keller”. Unten auf dem Foto sieht man übrigens das immer noch intakte eiserne Hauptabflussrohr von 1885 mitsamt dem Revisionszugang mit tiefem unsichtbar darunter liegendem Syphon, an dem man eine vielleicht allerletzte Chance hätte, den versehentlich bei der Morgen-Toilette abgerutschten Goldring noch aufzufangen, bevor er Sekunden später ins Reich der Kanal-Ratten unter der Rothehausstraße auf ewig entschwindet.

 

April! April?

Vielleicht erinnert ihr euch, dass wir vor einigen Wochen gezögert hatten, ab dem 8.März bereits wieder zu öffnen, sondern lieber abwarten wollten, ob sich die Inzidenz-Werte stabilisieren. Wir hofften auf Weiterführung unserer laufenden  Ausstellung der “Porträts”  von Anisa Biancorosso ab dem 1. April und haben daher im März unseren Hauptraum erst mal weiter überwiegend als mein Atelier genutzt.

Da die Inzidenz-Werte nun  seit Wochen statt zu fallen immer weiter gestiegen sind, nehmen wir an, dass kaum ein Besucher uns zur Zeit unbeschwert besuchen möchte. Da wir aber aufgrund unseres perfekten Anmeldesystems durchaus Besucher einlassen dürfen, fahren wir ab sofort einen  Kompromiss:  Wer uns und die aktuelle Ausstellung in der derzeitigen Ateliersituation gerne besuchen möchte, kann dafür jeweils für einen Sonntag einen Termin reservieren. Dienstag und Donnerstag bleiben wir geschlossen.  Diese Möglichkeiten haben wir entsprechernd in unserem online-Anmeldesystem (zu finden unter “aktuell”) freigeschaltet. Offiziell werden wir die noch ausstehenden restlichen 3 Wochen der Ausstellung der Porträts von Anisa Biancorosso erst weiterführen, wenn die Corona-Situation sich etwas entspannt hat.

 

Somit möchte ich heute auch wieder ein wenig über die  Atelierarbeit der letzten Wochen  berichten. Obgleich ich Christo sehr schätze, eifere ich ihm übrigens hier nicht wirklich nach. Das sorgfältige Verpacken meiner Skulpturen ist in allen Arbeitspausen unerlässlich, um zu schnelles Trocknen zu verhindern.

Einige von euch werden sich vielleicht erinnern, dass ich bei meinen Skulpturen der letzten Monate wieder zu früheren Phasen sehr kompakter Haltungen “zurück”gekehrt bin und versucht habe, Kompaktheit mit “Sprießen” zu verbinden. Was hier nun wie ein Schwenk ins Gegenteil rüberkommt, liegt an meinem super kreativen Modell Elsa.  Denn als Elsa mir vor einiger Zeit plötzlich in Eigeninitiative und ohne Vorwarnung mal so zwischendurch diese Haltung vor Augen führte   ….   da schmolz ich dahin und konnte gar nicht anders als auch diese Figur innerhalb meines dank Corona riesigen Arbeits-Schubs zu versuchen.

Inzwischen bin ich richtig glücklich mit dieser Skulptur, bei der auf einer unten festen stabilen Basis, dann nach oben hin alles voller Dynamik wächst, durch die Brüste, den linken Arm, die Blickrichtung, bis hin in die sich öffnende linke Hand. Da die Haltung ja auch ein bisschen von einer Bogen-Schützin hat, könnte der wegschnellende Pfeil die imaginäre Superlative des Sprießens sein.   Natürlich konnte ich es auch bei dieser Skulptur wieder nicht lassen, im Gegensatz zu Elsas schlanken Formen, bei meiner Skulptur alles handfest-kraftvoll-voluminös zu gestalten.

Vereinzeltes, aber immer wiederkehrendes Grübeln verursacht nun nur noch der in einigen Wochen anstehende Brand. Ihr sehr ja, dass ich den linken Arm 2-fach gestützt habe, weil er natürlich am Anfang sonst nicht gehalten  hätte. Jetzt könnte ich die Stützen entfernen ….. aber beim Brand würde der Arm sinken …… zumindest wenn ich möglichst hoch erhitze und damit leicht “erweiche”, damit die Skulptur später dicht und damit frostsicher sein wird.  Lasse ich die Stützen beim Brand im Spiel, so habe ich danach riesige Probleme, sie wieder zu entfernen, da sie wie eingekeilt und wie verklebt sein werden …   Ich mach jetzt mal Schluß, damit ich noch bisschen mehr Zeit fürs Grübeln über “Lösungs”wege habe …

bleibt nur noch, euch allen eine den Umständen entsprechend  gute Zeit und vor allem gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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05.03.2021

05.03.2021

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Wer regelmäßig in unseren Blog schaut, der weiß ja bereits, dass wir vor Weihnachten angesichts der Corona-bedingten vorläufigen Schließung unseres Kunstraums endlich die Restaurierung unseres denkmalgeschützten Kellers in Angriff genommen haben.  Ein bisschen stolz möchten wir hier ein Beispiel unserer gestalterischen Arbeiten vorstellen:

Lange “vor unserer Zeit” war ein geradezu brutaler Durchbruch durch die 66 cm dicke Kellerwand gestemmt worden, hin zu einem düsteren “Verließ”, welches bis unter den Hof reicht, und dessen ursprüngliche Funktion mir nach wie vor ein Rätsel ist. War es vielleicht ein unterirdischer Teil der Wäscherei, die von der Erbauung des Hauses bis hin zum Jahre1898 die Parterre unseres Hauses nutzte? Jedenfalls nervten uns auch die Rohre, die ebenfalls “vor unserer Zeit” dort verlegt worden waren, ganz fürchterlich.

 

Hier nun Winni bei der Arbeit, die sich durchaus etwa 2 Wochen hinzog. Man bedenke allein die aufwändige Herstellung der Schalung:  Das Sperrholzbrett unmittelbar unter dem Steinbogen wurde zunächst noch auf dem Boden liegend durch wiederholtes Nässen unter Belastung von ca 20 Ziegelsteinen gebogen. Nach der Trocknung hatte es dann beständig die gewünschte Bogenform.

Und unten schließlich der fertige Bogen, bestehend ausschließlich aus Originalziegeln aus der Entstehungszeit unseres Hauses, zusammengefügt ausschließlich mit Kalk-Mörtel. Bitte unbedingt nochmal mit dem ersten Foto oben vergleichen. Danke!

 

Natürlich mussten wir auch an einigen Stellen den Erfordernissen der heutigen Zeit Tribut zollen. Hier schafft Anna inmitten einer präzise vorbereiteten Schalung aus Leisten einen waagerechten Untergrund für Waschmaschine und Trockner, damit die Geräte nicht mehr wie bisher ständig versuchen, die Schräge hinabzuwandern, hin zum tiefer liegenden Gulli. Auch das natürlich nur mittels des vom Denkmalschutz geforderten Kalk-Mörtels, an dessen Verarbeitung wir uns aber inzwischen voll gewöhnt haben.

 

Parallel zu den Keller-Arbeiten ging natürlich auch mein  Modellieren neuer Skulpturen  unentwegt weiter. Hier mal ein Selfie, das ich während meiner Arbeit gemacht habe. Ich gucke so angestrengt skeptisch, weil ich das immer noch ganz schön schwierig finde, alles gut drauf zu kriegen und dann auch noch wackelfrei auszulösen, und das alles mit Links! Beim Modellieren bin ich eigentlich viel entspannter.

Ich merke, dass meine  “Sprießenden”  inzwischen wieder kompakter werden und sich geliebten Skulpturen früherer Zeiten, wie z.B. dem “Energiebündel”,  wieder annähern. Und irgendwie passt das doch in unsere Corona-geprägte Zeit …

Hier nun der inzwischen ausgehöhlte und weitgehend fertige Zustand. Inzwischen ist sie wohlbehalten in Brombach angekommen, wo sie trocknet und schließlich gebrannt werden wird.

 

Im Spätherbst hatte ich mich auch mal wieder aufgerafft,   einige Bronzen  gießen zu lassen. Inzwischen sind sie fertig, und ich möchte als Beispiel kurz auf die Skulptur “Bam” (auch “Pilz” genannt) eingehen. Der erste Guß war 2018 verkauft worden und jetzt endlich  ist der 2. Guß fertig. Hier seht ihr, dass ich unter den Füßen einen Gewindestab eingelassen habe, der der Figur Standsicherheit auf ihrem “Fels” sichert.

 

April, April !!!

Nein, dies ist kein verfrühter Aprilscherz. 

Wer die Beschlüsse der Politik in den letzten Tagen verfolgt hat weiß vielleicht schon, dass wir unseren  Kunstraum Ba Cologne  theoretisch ab kommenden Montag, dem 08.03.  wieder öffnen könnten, da wir ein perfektes Voranmeldesystem bereits seit Dezember installiert haben.

Wir haben uns aber gestern nach eingehender Diskussion entschieden, noch nicht zu öffnen sondern noch 3 Wochen abzuwarten. Unsere wichtigste Überlegung war, dass wir nicht bei weiter steigendem und damit vielleicht wieder über 100 geratendem Inzidenzwert  nach einiger Zeit schon wieder schließen müssten. Da warten wir doch lieber bis nach dem nächsten Merkel-Treffen auf ein richtiges Durchstarten hoffentlich  Anfang April.  Anfang April !!!

Natürlich darf auch schon jetzt jemand der möchte in den Öffnungszeiten nach Absprache per Telefon oder Email bei uns reinschauen. Aber die offizielle Voranmeldung durch Eintrag aller Kontaktdaten in unser System, werden wir erst in einigen Wochge wieder freischalten, falls das nicht bis dahin   –  hoffentlich!  –  sogar überflüssig geworden ist

bleibt nur noch, euch allen eine den Umständen entsprechend  gute Zeit und vor allem gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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12.02.2021

12.02.2021

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

In unserem letzten Blog-Beitrag hatte ich ja bereits ein erstes Foto meiner  damals noch sehr grob gearbeiteten  – und wie immer noch namenlosen –  neuesten Skulptur gepostet. 

Hier nun Fotos vom manchmal schwierigen Aushöhlen.  Hier seht ihr, dass ich das unterste “Fenster” am Po schleunigst provisorisch wieder eingesetzt habe, weil die Figur plötzlich so instabil wurde, dass sie anfing, nach hinten zu sinken. Erst nach 2 Tagen, als sich alles wieder etwas “gesetzt” hatte, konnte ich dann wieder öffnen, um den Po zuende auszuhöhlen.

 

Hier nun ein Zustand nach Schließen aller Fenster und  Überarbeitung der gesamten Oberfläche. Nach Ausarbeitung fast aller Details bin ich jetzt schon weitgehend zufrieden, tüftele aber immer noch daran, ob ich zu meinem “Energiebündel” die Hände lieber so grob und kraftvoll lasse, oder vor allem die obere Hand  letztendlich doch etwas zarter sprießend gestalte.

 

Parallel zur Arbeit im Atelier geht natürlich auch die Restaurierung unseres denkmalgeschützten Kellers fleißig weiter.  Ab nächster Woche starten wir dort nochmal so richtig durch, weil meine Assistentin Anna dann Semesterferien hat.

Was unser Ba Cologne und die laufende Ausstellung angeht, so wird meine Vorweihnachtsprognose, wir könnten vermutlich erst Ende Februar wieder öffnen, jetzt bekanntlich von der Politik noch getoppt. Schaun wir mal, ob wir als “Einzelhandel” vielleicht zum 7. März wieder öffnen können.

bleibt nur noch, euch allen eine den Umständen entsprechend  gute Zeit und vor allem gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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22.01.2021

22.01.2021

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Mitte Dezember mussten ja schließlich auch wir uns damit abfinden, dass unser Kunstrraum erst mal geschlossen war und unsere Ausstellung der Porträts von Anisa Biancorosso somit unterbrochen war. “Bis zum 10. Januar”  hieß es damals. Also suchten wir nach neuen Aufgaben.

Nein! wir haben uns nicht einer neuen Strömung konstruktivistischer Kunst verschrieben. Wir haben uns in unser Kellergewölbe begeben und die Sanierung unseres denkmalgeschützten Kellerbodens voran getrieben; sogar “zwischen den Tagen”, denn man konnte ja eh sonst nichts unternehmen

Inzwischen ist der Boden fertig; aber es gibt noch eine Reihe kleinerer Baustellen wie Fensterschächte und die liebevolle “Rettung” eines vor unserer Zeit sehr brutal geschaffenen Durchbruchs zu einem kleinen Raum unter dem Hof.

 

Da ich schon vor Weihnachten davon ausging, dass der Lockdown noch mindestens bis Ende Januar dauern würde, bauten wir umgehend im Hauptraum wieder mein Atelier auf und ich stürzte  mich endlich wieder intensiv in die Atelier-Arbeit. Als erstes entstand die Variante des Themas “Sprießen” , die im Hintergrund zu sehen ist, und danach die Variante im Vordergrund, die erstmals beide Beine in den Himmel reckt, und die ich auf dem Foto gerade aushöhle.

 

Inzwischen ist auch die im vorigen Jahr entstandene größere Sprießende  ohne Schäden gebrannt. Über diese Skulptur hatte ich ja bereits während der Entstehung einiges gepostet. Hier jetzt die endgültige seidig schimmernde Oberfläche, die ausschließlich durch den einfühlsamen Brand zustande gekommen ist. Jetzt geht es nur noch um die Findung eines passenden Titels;  denn bislang gibt es nur den Arbeitstitel “Elsa 3”, unter Verwendung des Namens meines Modells Elsa, der ich unschätzbare Impulse für meine Skulpturen des vorigen Jahres verdanke.

 

In dieser Woche nun geht es erstmals um eine “Sprießende”, bei der sich auch der “Sproß”  auf mein geliebtes Thema der Geschlossenheit besinnt. Endlich arbeite ich mal wieder an einer sich einerseits mehr öffnenden Haltung, die aber gleichzeitig in sich geschlossen, in sich ruhend wirkt. Und wieder war es im Grunde Elsa, die nach gemeinsamer Suche diese Haltung gefunden hat. Aber natürlich habe ich letztendlich einiges gegenüber meinem Modell verändert; vor alles ist meine Skulptur kompakter und voluminöser; ich könnte auch einfach sagen: dicker.

Nun meckert bitte nicht über Unvollkommenheiten. Ich bin ja froh, dass der obere Arm überhaupt erst mal hält. Genaueres kann ich erst in ein paar Tagen machen, wenn er sich innerlich gefestigt hat. Auch der zu deftige Hals kann erst reduziert werden, wenn der Kopf besser hält. Obwohl: gerade merke ich, dass der Hals von vorne fast ok aussieht; aber von hinten  zeige ich erst mal besser kein Foto. Im nächsten Blog werde ich das nachholen.

 

 

bleibt nur noch, euch allen eine den Umständen entsprechend  gute Zeit und vor allem gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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18.12.2020

18.12.2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

vor 2 Tagen mussten ja bekanntlich viele weitere Bereiche des öffentlichgen Lebens schließen, so auch unser Kunstraum Ba Cologne. Wir tragen es mit Fassung, wie übrigens auch unsere junge Künstlerin  Anisa Biancorosso,  die unsere intensiven Bemühungen, die Ausstellung doch noch zu ermöglichen, durchaus zu schätzen wußte.  Und trotz Corona-Pandemie und  Voranmeldungs-Problematik haben letztlich doch noch eine Reihe von Besuchern die Ausstellung gesehen und gewürdigt. Erfreulich ist auch, dass viele kunstinteressierte junge Menschen gekommen sind, die sich allesamt vorbildlich an alle Hygiene-Regeln gehalten haben.  

 

Oben Anisa Biancorosso vor ihren Arbeiten. Unten ein Beispiel für die Intensität, mit der junge Menschen sich in die Arbeiten vertieft haben.

 

 

Jetzt haben wir ja genau die Hälfte der ursprünglich geplanten Ausstellungszeit um, und wir werden die fehlenden 3 Wochen noch weiterführen, sobald wir wieder öffnen dürfen.  Und über die eigentliche  Ausstellungszeit  hinaus werden wir auch eine Reihe von Arbeiten  –  zumindest die bis dahin noch nicht verkauften  –  noch irgendwo in unseren Räumen sichtbar haben, für diejenigen unserer potentiellen Besucher, die  die Zahl ihrer Kontakte erst später wieder erhöhen möchten.

 

 

Die momentane Situation legte natürlich  nahe, dass ich mich umgehend wieder mehr in die Arbeit an eigenen Skulpturen stürze. Also haben wir bereits vor 2 Tagen wieder meine Atelier-Situation im Hauptraum teilweise wiederhergestellt.  Und schon arbeite ich an einer neuen Sprießenden, die aber noch so unbestimmt ist, dass ich noch kein Foto vom derzeitigen Zustand hier posten möchte.  Da kam es mehr als passend, dass Brigitte mir gestern das wunderschön stimmungsvolle Foto meiner Sprießenden  schickte, die Brigitte im Sommer erworben hatte, und die Josef vor wenigen Tagen nun dauerhaft auf dem Geländer des einladenden Balkons befestigt hat.

 

 

Auch die Skulptur “gebannt” scheint sich bei Hannelore und Achim sichtlich wohl zu fühlen. Und ich kann nicht verhehlen, dass solche Präsentationen natürlich auch das Künstlerherz höher schlagen lassen.  Und da bietet es sich geradezu an, euch allen von Herzen

eine besinnliche und kontaktarme Weihnachtszeit  zu wünschen

 und erstmals  einen ganz stillen Übergang ins Neue Jahr 2021

 

 

bleibt nur noch, euch allen eine gute Zeit und vor allem gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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04.12.2020

04.12.2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Ba Cologne und von Kirches-Ban.de

Seit unserer offiziellen Öffnung vor 5 Tagen  durften wir uns nun endlich wieder über die ersten Besucher in unseren normalen Öffnungszeiten freuen. Toll, dass diese die Mühe nicht gescheut hatten, sich vorher online bei uns anzumelden. Aber es ist offiziell ja auch erlaubt, spontan und ohne Voranmeldung vorbei zu kommen; und in der Regel ist das Besuchskontingent in normalen Öffnungszeiten nicht ausgeschöpft, so dass es voraussichtlich keine Wartezeiten geben wird, außer an besonderen Terminen, an denen die Künstlerin der aktuellen Ausstellung anwesend sein wird.

 

 

Heute möchten wir euch allen nochmal die 

wunderschöne Ausstellung der Porträts von Anisa Biancorosso 

ans Herz legen. Besonders hinweisen möchten wir dabei heute auf die poppig anmutenden, auf dicker Pappe sehr feinfühlig gearbeiteten Miniatur-Porträts, die wir heute hier im Blog erstmals vorstellen.

 

 

Anisa Biancorosso  wird an 3 Terminen persönlich anwesend sein:

am kommenden Sonntag, dem 6.12. , am Dienstag dem 8.12. und am Sonntag dem 13.12.2020

jeweils in unseren Öffnungszeiten  14-18 Uhr.

Wer Interesse hat, die junge Künstlerin kennenzulernen und mit ihr über ihre Arbeiten zu reden, der melde sich am besten online auf unserer Website unter  aktuell/ online-Besucheranmeldung  umgehend an, denn die begrenzten Besucherkontingente werden sich wegen der Anwesenheit der Künstlerin schnell füllen.

 

 

Vielleicht sehen wir uns ja an einem der kommenden 2 Sonntage oder an dem Dienstag dazwischen.  Unser Team und die Künstlerin freuen sich auf euch!

bleibt nur noch, allen eine schöne Adventszeit und gute Gesundheit  zu wünschen,

kreative Grüße,  

Kirches-Ban.de

 

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